Ripple macht einen großen Schritt in Richtung vollständiger Regulierung seiner Stablecoin RLUSD. Das Unternehmen hinter XRP hat in den Vereinigten Staaten eine föderale Banklizenz beantragt. Damit möchte Ripple direkten Zugang zur Federal Reserve erhalten – ein seltenes Privileg, das normalerweise nur traditionellen Banken vorbehalten ist.
Ripple möchte RLUSD unter Aufsicht der Fed stellen
Ripple hat bei der amerikanischen Aufsichtsbehörde OCC eine föderale Banklizenz beantragt. Dieser Antrag könnte den Weg für ein sogenanntes Fed Master Account freimachen. Damit erhält das Unternehmen Zugang zum Zahlungssystem der Zentralbank – etwas, das bisher vor allem für traditionelle Banken vorbehalten ist.
CEO Brad Garlinghouse bestätigt, dass Ripple diesen Weg einschlägt. Das Ziel? RLUSD vollständig regulieren, mit Reserven, die direkt bei der Fed hinterlegt werden. In einem Markt, in dem Vertrauen selten ist, könnte das RLUSD zur vielleicht sichersten Stablecoin überhaupt machen.
XRP Kursprognose: ‘100 Dollar sind erreichbar’
Das Timing ist bemerkenswert. Denn während Ripple an diesem Bankstatus arbeitet, steigt auch das Interesse an XRP. Laut Analyst Amonyx bildet sich ein ‘Double Bottom’-Muster im Chart – oft ein Signal, dass ein Kursboden erreicht ist und eine Aufwärtsbewegung in Sicht ist.
Er nennt einen Kurs von 100 Dollar „nicht unrealistisch“ während dieses Bullenmarktes. Der XRP Preis liegt derzeit bei 2,28 Dollar, mit täglichen Volumen von fünf bis sechs Milliarden Dollar. Das deutet auf viel Aktivität und Raum für Wachstum hin.
Dazu kommt, dass Ripple auf eine Genehmigung für einen amerikanischen ETF wartet und eine Einigung über 125 Millionen Dollar mit der Aufsichtsbehörde SEC fast abgeschlossen ist. Wenn alles zusammenkommt, könnte XRP durchaus an die Spitze des Kryptomarktes stoßen – auf Kosten etablierter Namen wie Tether (USDT).
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