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Ripples Plan, in den USA eine eigene Bank zu gründen, tritt in eine entscheidende Phase. Der Antrag, den das Unternehmen früher in diesem Jahr bei der US-Aufsichtsbehörde OCC eingereicht hat, wurde nun für die öffentliche Prüfung freigegeben.
Das bedeutet, dass Ripple einem nationalen Trustbank-Status einen Schritt näher kommt – etwas, das die Akzeptanz und den Wert von XRP deutlich beeinflussen könnte.
Ripple hat öffentlich bestätigt, eine Trustbank unter dem Namen Ripple National Trust Bank gründen zu wollen. Damit will das Unternehmen unter direkter Aufsicht der US-Behörden operieren. Wird der Antrag genehmigt, erhält Ripple möglicherweise Zugang zu den Zahlungssystemen der Federal Reserve.
Laut Analysten ist das ein strategischer Schritt, um mehr institutionelle Kunden zu gewinnen und mehr Kontrolle über die Infrastruktur für digitale Zahlungen zu erlangen.
Der Antrag hat den Optimismus unter XRP-Anhängern erneut angefacht. Krypto-Analyst Steph Is Crypto schreibt auf X: “Wenn dieser Antrag genehmigt wird, kann XRP in kürzester Zeit auf 10 Dollar steigen.”
Diese Aussage spiegelt die verbreitete Einschätzung wider, dass ein formaler Bankstatus das Vertrauen in XRP drastisch stärken würde.
Erwartet wird, dass Ripple XRP dann noch tiefer in sein Zahlungssystem integrieren kann. Das könnte die Nachfrage nach dem Token ankurbeln, insbesondere für Liquiditätsmanagement und internationale Zahlungen.
Eine eigene Trustbank gibt Ripple die Möglichkeit, digitale Vermögenswerte wie RLUSD unter eigener Aufsicht zu verwalten, ohne auf externe Parteien angewiesen zu sein. Außerdem schafft sie rechtliche Sicherheit in den Vereinigten Staaten – etwas, das dem Unternehmen während des langwierigen Rechtsstreits mit der SEC lange gefehlt hat.
Der Antrag zeigt, dass Ripple sich ausdrücklich der formellen Finanzaufsicht unterstellen will. Das würde nicht nur die Glaubwürdigkeit des Unternehmens erhöhen, sondern auch XRP für große Finanzinstitute attraktiver machen.
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