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Der Bitcoin-Kurs (BTC) hält sich seit gut zwei Wochen in der Zone unter 80.000 Dollar. Nach Einschätzung von Newsbit-Analyst Erik Juffermans könnte sich das bald ändern. Bitcoin nähert sich einer wichtigen Unterstützungslinie. Gibt sie nach, steigt das Risiko einer deutlichen Korrektur.
Nach dem jüngsten Ausbruch in Richtung 80.000 Dollar bewegt sich Bitcoin in einem aufwärtsgerichteten Parallelkanal. Der Kurs pendelt damit seit einiger Zeit zwischen einer klaren Unter- und Obergrenze.
Nach drei gescheiterten Ausbruchsversuchen an der Oberseite dieses Kanals ist der Bitcoin-Kurs inzwischen zum dritten Mal an die Untergrenze zurückgefallen.

Juffermans zufolge lässt sich im Vorfeld nicht verlässlich abschätzen, ob diese Unterstützung erneut hält. Entscheidend wird daher die Kursreaktion in den kommenden Tagen.
Gelingt es den Käufern, die Untergrenze zu verteidigen, sieht der Analyst Spielraum für eine erneute Bewegung in Richtung der Kanaloberseite. In diesem Szenario rückt der Bereich um 83.000 Dollar in den Fokus.
Ein klarer Rückgang unter die steigende Unterstützungslinie wäre Juffermans zufolge dagegen ein negatives Signal. Ein Tagesschlusskurs unterhalb des Kanals gilt dabei als erste Warnung, dass eine größere Korrektur folgen könnte.
Auch die horizontale Unterstützung um 77.000 Dollar spielt eine wichtige Rolle. Fällt Bitcoin auch unter dieses Niveau, wertet Juffermans das als zweite Bestätigung für eine mögliche weitergehende Korrektur.

Im Tageschart fällt dem Analysten zufolge vor allem auf, dass unterhalb des aktuellen Kurses vergleichsweise wenig Unterstützung liegt. Erst im Bereich von 65.000 Dollar ist wieder deutliche Handelsaktivität zu erkennen.
Das bedeutet nicht automatisch, dass Bitcoin im Fall einer Korrektur auf 65.000 Dollar fällt. Juffermans warnt jedoch, dass die fehlenden Zwischenstützen eine mögliche Abwärtsbewegung schnell und volatil verlaufen lassen könnten.
Juffermans blickt außerdem auf die Bitcoin-Dominanz (BTC.D). Sie zeigt, welcher Anteil des gesamten Kryptomarkts auf Bitcoin entfällt. Auch in diesem Chart sieht der Analyst eine interessante Entwicklung.
Die Bitcoin-Dominanz hat in den vergangenen Wochen eine diagonale Widerstandslinie durchbrochen.

Zwar ist die Dominanz in den vergangenen zwei Wochen wieder etwas zurückgegangen. Juffermans sieht aber Spielraum dafür, dass Bitcoin gegenüber Altcoins auf längere Sicht erneut Marktanteile gewinnt.
Dafür muss seiner Ansicht nach jedoch noch eine wichtige Hürde genommen werden. Ein überzeugender Ausbruch über die Zone um 61 Prozent würde das Szenario bestätigen, in dem Bitcoin seinen Anteil am gesamten Kryptomarkt weiter ausbaut.
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