Mit steigender Arbeitslosigkeit und einer bevorstehenden Zinssenkung verlagert sich die Aufmerksamkeit der Investoren. Laut Krypto-Analyst Zach Rector spielt sogar XRP eine Rolle als sicherer Hafen. Er behauptet, dass ein Kurs von 100 Dollar letztendlich „unvermeidlich“ sei.
‘Flight to safety’ mit XRP als sicherer Hafen
Laut Krypto-Analyst Zach Rector ist dies durchaus möglich. Er spricht von einem ‘flight to safety’, bei dem Investoren neben Gold und Silber auch XRP als sicheren Hafen betrachten. „Für mich ist ein Kurs von 100 Dollar unvermeidlich,“ sagt er, ohne jedoch ein genaues Datum festzulegen.
Die amerikanische Wirtschaft kämpft derweil mit steigender Arbeitslosigkeit, niedrigem Mitarbeitervertrauen und steigenden Preisen. Um dies zu bekämpfen, wird erwartet, dass die Federal Reserve heute Abend die Zinsen um 25 Basispunkte senkt. Historisch gesehen ist dies oft günstig für Krypto, da es zu mehr Liquidität im Markt führt und eine positivere Investorenstimmung bewirkt.
Rector weist darauf hin, dass XRP nach Trumps Wahl um 580 Prozent gestiegen ist. Auch andere Kryptowährungen, wie XLM und Hedera, zusammen mit Edelmetallen, haben in letzter Zeit starke Leistungen gezeigt. Für ihn ist das ein Signal, dass Investoren in unsicheren Zeiten Zuflucht in diesen Märkten suchen.
Dennoch ist der Sprung vom aktuellen Kurs von 3 Dollar auf 100 Dollar groß: eine Steigerung von über 3.200 Prozent. Kritiker nennen das unrealistisch. Aber Rector meint, dass die Auswirkungen von relativ kleinen Zuflüssen oft unterschätzt werden. Laut ihm könnte ein Zufluss von 100 bis 300 Milliarden Dollar ausreichen, um XRP auf 100 Dollar zu heben.
Milliardeneinflüsse erwartet bei Genehmigung
Eine wichtige Rolle sieht er für zukünftige Spot XRP ETF’s vor. Mittlerweile stehen sieben in der Warteschlange, die möglicherweise im Oktober genehmigt werden. Er erwartet Einflüsse von 10 bis 20 Milliarden Dollar im ersten Jahr, deutlich mehr als die Schätzung von 8 Milliarden durch JPMorgan. Das könnte XRP bis 2026 auf 20 bis 30 Dollar bringen, so Rector.
Auch die Bemühungen von Ripple, eine Banklizenz zu erlangen, sieht Rector als Faktor, der den Kurs weiter antreiben kann. Er weist auf Vermögensverwalter hin, die empfehlen, 10 bis 40 Prozent eines Portfolios in Krypto zu investieren. Das könnte, über Pensionsfonds und andere große Geldströme, letztendlich zugunsten von XRP ausfallen.
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