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Apple arbeitet an einer umfassenden Erneuerung nahezu seines gesamten Mac-Portfolios. Der US-Technologiekonzern will von der wachsenden Nachfrage nach leistungsstarken Laptops und Desktop-Rechnern für künstliche Intelligenz profitieren. Ab diesem Herbst sollen unter anderem neue Versionen des MacBook Pro und des iMac erscheinen, später folgen Updates für MacBook Air, Mac mini und Mac Studio.
Die Pläne umfassen sowohl neue Chips als auch grundlegend überarbeitete Designs. Apple arbeitet demnach an einem MacBook Pro mit OLED-Display und Touchscreen. Zugleich setzen Engpässe bei Speicherchips die Produktion unter Druck. Die Nachfrage nach bestimmten Macs für KI-Anwendungen ist inzwischen so hoch, dass sich die Lieferzeiten auf mehrere Monate ausweiten können.
Apple startet in diesem Herbst die größte Erneuerung der Mac-Reihe seit Jahren. Den Anfang machen eine überarbeitete Einstiegsversion des 14-Zoll-MacBook-Pro und der erste neue iMac seit zwei Jahren. Beide Modelle zählen Insidern zufolge zu den ersten Macs mit dem neuen M6-Chip.
Das überarbeitete 14-Zoll-MacBook-Pro behält weitgehend das aktuelle Design. Die Entwicklung des Modells, das intern unter dem Codenamen J804 geführt wird, soll bereits abgeschlossen sein. Auch die neuen iMacs, intern als J833 und J834 bekannt, sind für eine Vorstellung in diesem Herbst vorgesehen. Welche Verbesserungen Apple neben dem neuen Chip plant, ist noch nicht bekannt.
Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Der Mac hat sich in den vergangenen Jahren zu einer beliebten Plattform für Entwickler und Unternehmen entwickelt, die KI-Anwendungen betreiben. Vor allem leistungsstarke Modelle wie der Mac mini und der Mac Studio werden immer häufiger für KI-Agenten und andere rechenintensive Anwendungen eingesetzt, die viel Rechenleistung und Speicher benötigen.
Bloomberg zufolge steigen die Mac-Verkäufe dadurch bereits das dritte Jahr in Folge. Apple selbst wollte sich gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg nicht zu den neuen Produktplänen äußern.
Die tiefgreifendste Neuerung ist für das MacBook Pro vorgesehen. Apple arbeitet an neuen 14- und 16-Zoll-Modellen mit komplett neuem Design, OLED-Display und Unterstützung für Touch-Bedienung. Es wäre das erste Mal, dass ein Mac einen Touchscreen erhält.
OLED-Displays kommen bereits im iPhone und im iPad Pro zum Einsatz und sind für tiefe Schwarzwerte, höheren Kontrast und kräftigere Farben bekannt. Die neuen MacBook-Pro-Modelle, intern als K114 und K116 geführt, werden den Quellen zufolge zwischen Ende dieses Jahres und Anfang kommenden Jahres erwartet.
Apple testet die Laptops derzeit mit macOS 27.1, das Ende Oktober für Verbraucher erscheinen soll. Die Modelle dürften mit den M5-Pro- und M5-Max-Chips ausgestattet werden, die Anfang dieses Jahres bereits im neuesten MacBook Pro debütierten.
Apple plant unterdessen bereits die nächste Generation. Nachfolger mit M7-Pro- und M7-Max-Chips sind vorerst für Ende 2027 oder Anfang 2028 vorgesehen.
Auch die Einstiegsversion des MacBook Pro erhält im kommenden Jahr ein neues Design. Der 14-Zoll-Laptop, intern als K104 bekannt, bekommt dasselbe neue Gehäuse wie die höherwertigen Modelle, wird aber mit einem standardmäßigen M7-Chip ausgestattet.
Zudem arbeitet Apple an einem überarbeiteten MacBook Air. Die neuen 13- und 15-Zoll-Versionen werden Anfang kommenden Jahres erwartet und behalten weitgehend das aktuelle Design. Eine Variante mit OLED-Display steht nach derzeitigem Plan frühestens 2028 auf der Agenda.
Die Display-Technologie soll langfristig in mehreren Mac-Produkten eingesetzt werden. Apple entwickelt auch einen iMac mit OLED-Display, während Bloomberg zuvor berichtete, dass in diesem Jahr auch das iPad mini auf OLED umgestellt wird.
Apple arbeitet auch an neuen Versionen des Mac mini und des Mac Studio. Quellen zufolge testet das Unternehmen Mac-mini-Modelle mit M5-Pro- und M6-Chips, während der Mac Studio mit M5-Max- und M5-Ultra-Prozessoren entwickelt wird.
Wann diese Rechner erscheinen, ist noch unklar. Apple leidet unter einem weltweiten Mangel an Speicherchips, wodurch es schwieriger wird, ausreichende Bestände aufzubauen.
Vor allem der Mac mini und der Mac Studio sind in den vergangenen Jahren für den Betrieb von KI-Modellen und anderen rechenintensiven Anwendungen populär geworden. Wegen der starken Nachfrage sind einige aktuelle Modelle laut Bloomberg erst nach mehr als drei Monaten lieferbar. Apple-Chef Tim Cook hatte bereits Anfang dieses Jahres erklärt, es könne mehrere Monate dauern, bis Angebot und Nachfrage wieder im Gleichgewicht seien.
Um die Produktion auszuweiten, hatte Apple zuvor angekündigt, den Mac mini künftig auch in Houston zu fertigen. Damit baut das Unternehmen seine Produktion außerhalb Asiens weiter aus.
Die Knappheit wirkt sich inzwischen auch auf Verbraucher aus. Im Juni erhöhte Apple die Preise aller Mac-Modelle. So stieg der Preis des MacBook Neo von 599 auf 699 Dollar, während das 13-Zoll-MacBook-Air um 200 Dollar teurer wurde. Ein vollständig ausgestattetes 16-Zoll-MacBook-Pro kostet inzwischen 9.999 Dollar.
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Apple arbeitet außerdem an einer neuen Version des günstigeren MacBook Neo. Sie soll voraussichtlich einen A19-Pro-Chip und mehr Speicher erhalten und regelmäßig in neuen Farben erscheinen, um den Laptop für ein breites Publikum attraktiv zu halten.
Bloomberg zufolge bereitet Apple zudem ein Abo- oder Leasingprogramm für seine Geräte vor. Es soll kurzfristig starten und auch den Mac umfassen.
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