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Das börsennotierte US-Unternehmen Strive baut seinen Bestand an Bitcoin (BTC) weiter aus. Inzwischen zählt es zu den weltweit größten börsennotierten Unternehmen mit Bitcoin-Beständen. Beim aktuellen Kurs liegt Strives gesamte Bitcoin-Position allerdings weiterhin im Minus.
Strive kaufte zwischen dem 28. September und dem 2. Oktober insgesamt 2.000 Bitcoin. Das Unternehmen zahlte dafür durchschnittlich rund 84.422 Dollar je Coin. Das geht aus Unterlagen hervor, die bei der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht wurden.
Der Kauf hatte einen Gesamtwert von rund 169 Millionen Dollar und war der größte Zukauf von Strive seit vier Monaten. Zuletzt hatte das Unternehmen in der letzten Maiwoche eine größere Menge Bitcoin erworben: Damals waren es 2.500 Coins.
Strive hält inzwischen 29.462 Bitcoin. Bei einem Bitcoin-Kurs von rund 86.000 Dollar ist der Bestand mehr als 2,5 Milliarden Dollar wert. Damit ist Strive weltweit das fünftgrößte börsennotierte Unternehmen mit einer Bitcoin-Treasury-Strategie. Nur Strategy, Twenty One Capital, Metaplanet und MARA halten laut BitcoinTreasuries mehr BTC.
Seit Jahresbeginn ist der Bestand deutlich gewachsen. Am 1. Januar hielt Strive noch 7.525 Bitcoin. Seitdem hat sich die Zahl der Coins um rund 291,5 Prozent erhöht.
In den vergangenen Wochen beschaffte sich Strive einen Großteil seines Kapitals durch den Verkauf von SATA-Vorzugsaktien.
SATA funktioniert ähnlich wie STRC von Strategy. Anleger stellen Strive über die Aktie Kapital zur Verfügung, das das Unternehmen unter anderem für weitere Bitcoin-Käufe nutzen kann. Im Gegenzug erhalten sie Dividenden.
Nach Angaben von Strive-Chef Matt Cole gewinnt SATA gegenüber STRC inzwischen an Bedeutung. Das Handelsvolumen von SATA erreicht seinen Angaben zufolge pro Tag etwa 25 bis 50 Prozent des Volumens der Strategy-Vorzugsaktie.
Strive zahlt auf SATA derzeit eine Dividende von rund 13 Prozent pro Jahr, bei STRC sind es 12 Prozent. Da Bitcoin selbst weder Zinsen noch Dividenden abwirft, muss Strive diese Zahlungen aus seinen liquiden Mitteln oder neu eingeworbenem Kapital finanzieren.
Cole betrachtet Strive und Strategy allerdings nicht nur als Konkurrenten. Aus seiner Sicht können beide Unternehmen parallel wachsen, da große institutionelle Anleger ihr Kapital häufig auf mehrere Emittenten verteilen müssen.
Den jüngsten Zahlen zufolge verfügte das Unternehmen über liquide Mittel von 284,7 Millionen Dollar und hatte keine Schulden.
Trotz der jüngsten Käufe liegt Strive mit seinem Bitcoin-Bestand weiterhin im Minus. Der durchschnittliche Kaufpreis betrug Ende September 90.170 Dollar und lag damit deutlich über dem aktuellen Kurs von rund 86.000 Dollar.
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