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Um den 22. Juni fiel der XRP-Kurs auf ein Tief von 1,90 Dollar. Mittlerweile hat sich das Bild komplett gewandelt. Seit der Waffenruhe zwischen Israel und Iran scheint das Vertrauen zurückzukehren, und wir sehen XRP wieder in Richtung 2,20 Dollar bewegen.
Laut Analyst Omkar Godbole von CoinDesk wird es dabei nicht bleiben. Er sieht etwas Auffälliges auf dem Chart, etwas, das er zuvor auch bei Bitcoin (BTC) sah, kurz bevor dieser durch die Decke ging.
Godbole weist auf ein Muster hin, das er zuvor bei Bitcoin sah: Der Kurs bewegte sich wochenlang kaum, während der MACD-Indikator konsequent negativ blieb. Alles deutete auf einen Rückgang hin, aber plötzlich kam es zu einem Ausbruch. Bitcoin schoss hoch und erreichte erstmals die Grenze von 100.000 Dollar.
Nun sieht er dasselbe bei XRP geschehen. Auch dort ist der MACD seit März rot – ein Zeichen von Schwäche. Aber der Kurs weigert sich zu fallen und bleibt hartnäckig über 2 Dollar. Diese Diskrepanz zwischen Indikator und Kurs nennen Analysten eine Divergenz. Und das könnte, wie bei Bitcoin, durchaus der Auftakt für einen kräftigen Anstieg sein.

Wie hoch könnte XRP dann steigen? Godbole macht darüber keine Vorhersage. Aber wenn wir uns anschauen, was mit Bitcoin passierte, dann wäre ein Anstieg von fast siebzig Prozent nicht abwegig. Das würde XRP auf etwa 3,72 Dollar bringen, weit über das Allzeithoch von 3,39 Dollar aus 2018.
Dazu kommt: XRP ist viel kleiner als Bitcoin. Es ist also viel weniger Kapital nötig, um den Preis in Bewegung zu setzen. Und das macht einen großen Sprung plötzlich nicht undenkbar.
Gleichzeitig bleibt Vorsicht geboten. Die geopolitischen Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheit können jederzeit Unruhe stiften. Aber wenn sich die Geschichte wiederholt, könnte XRP durchaus für eine Überraschung sorgen.
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