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XRP zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung. Die digitale Währung begann den November mit beeindruckenden Kursanstiegen und scheint den Monat im gleichen Stil abzuschließen. In den letzten 24 Stunden stieg der XRP-Kurs um satte 18 % und liegt zum Zeitpunkt des Schreibens bei 1,74 $.
Die Performance von XRP fällt besonders im Vergleich zu anderen großen Projekten wie Bitcoin (BTC) auf. Während Bitcoin nach einem Beinahe-Durchbruch über die 100.000 $ eine Korrektur erlebte und in der vergangenen Woche einen Rückgang von 3,5 % verzeichnete, setzt XRP seinen bullishen Kursbewegungen fort.
Die jüngsten US-Präsidentschaftswahlen, bei denen Donald Trump als Sieger hervorging, scheinen eine wichtige Rolle in der positiven Kursentwicklung von XRP zu spielen. Ein bemerkenswerter Effekt davon ist die Ankündigung von Gary Gensler, dem Vorsitzenden der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC, dass er im Januar zurücktreten wird.
Gensler war bekannt für seine strenge Haltung gegenüber Kryptowährungen, was ihm in der Community viel Kritik einbrachte. Sein Rücktritt wird als Chance für eine positive Beilegung des langjährigen Rechtsstreits zwischen der SEC und Ripple gesehen. Dieser Fall, der sich mittlerweile über vier Jahre hinzieht, könnte möglicherweise durch eine Einigung gelöst werden.
Neben den rechtlichen Entwicklungen arbeitet Ripple weiterhin an der Erweiterung seines Ökosystems. Das Unternehmen hat kürzlich fast alle RLUSD-Token zerstört, was Spekulationen über die Einführung einer eigenen Stablecoin angeheizt hat. Laut Daten des Ripple Stablecoin Tracker wurden innerhalb eines Tages über 46 Millionen RLUSD-Token verbrannt.
Ripple testet bereits seit einiger Zeit eine Stablecoin sowohl auf der XRP Ledger (XRPL) als auch auf Ethereum (ETH). Ziel ist es, eine starke Position auf dem Stablecoin-Markt einzunehmen, neben Konkurrenten wie Tether und USDC. Monica Long, Präsidentin von Ripple, erklärte zuvor, dass mehrere Kunden das Produkt bereits nutzen. Eine öffentliche Einführung könnte noch vor Jahresende erfolgen, sofern die Regulierungsbehörden grünes Licht geben.
Standard Chartered passt seine Kursziele für XRP an und rechnet für 2030 mit 28 Dollar. Die ambitionierte Prognose stößt bei Anlegern auf ein geteiltes Echo.
Berichte über Transfers von 1,8 Milliarden XRP wecken Hoffnungen auf eine Kurserholung. Die unklare Datenlage mahnt Anleger und Analysten jedoch zur Vorsicht.
Die Entwickler des XRP Ledger wollen vier Schwachstellen schließen, durch die Token mit Zugriffsbeschränkungen an unbefugte Nutzer gelangen können. Ein Missbrauch wurde bislang nicht festgestellt.
Elon Musks KI Grok entwirft drei Szenarien für den XRP-Kurs am 31. Oktober. Die Konferenz Ripple Swell und die US-Notenbank Fed könnten entscheidend sein.
Der Kryptoanalyst Egrag hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf knapp 17 Dollar im April 2027 für möglich. Anlass zur Hoffnung gibt ein historisches Kursmuster.
Ripple-Chef Brad Garlinghouse äußert sich zu Gerüchten rund um XRP und erläutert die Zukunftspläne des Unternehmens.