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Der Kryptomarkt ist mit einem deutlichen Rücksetzer in den neuen Monat gestartet, doch vor allem XRP geriet stark unter Druck. Die Digitalwährung fiel kurzzeitig bis an die Marke von 2 Dollar zurück und wurde damit härter getroffen als Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH). Rund um dieses Niveau liegt jedoch eine starke Kaufzone, was Analysten vorsichtig optimistisch stimmt.
Auffällig ist, dass XRP knapp über der wichtigen Unterstützungszone bei 2 Dollar wieder nach oben drehte. Ausschlaggebend dafür war das starke Kaufinteresse auf diesem Niveau. Der bekannte Krypto-Analyst CW teilte einen Chart, auf dem eine deutliche Kaufzone („buy wall“) rund um den Preis von 2 Dollar zu erkennen ist. „Die Kaufmauer für XRP besteht bereits seit 2 Dollar“, kommentierte er dazu.
Eine Buy Wall entsteht, wenn viele Trader oder große Investoren Kauforders auf einem bestimmten Kursniveau platzieren. Das erzeugt eine Art Unterstützungsmauer: Fällt der Kurs und erreicht diese Zone, werden automatisch große Volumina gekauft. Diese plötzliche Nachfrage bremst den Rückgang und führt häufig zu einem temporären Boden. In diesem Fall brach der Markt zwar stark ein, doch die Vielzahl an Kauforders konnte den Verkaufsdruck abfedern.
Die Tatsache, dass so viele Käufer bereit sind, rund um das Niveau von 2 Dollar einzusteigen, spricht dafür, dass diese Marke vorerst als Boden fungiert. Ohne extreme externe Auslöser ist es eher unwahrscheinlich, dass XRP diese Zone kurzfristig deutlich unterschreitet. Natürlich können unerwartete Ereignisse den Markt weiterhin belasten, doch auf Basis der aktuellen Marktdynamik dürfte diese Unterstützungszone vorerst Bestand haben.
Der Preis von Bitcoin fiel am Morgen zeitweise unter 86.000 Dollar. Nach einem kleinen Rebound notiert die Digitalwährung aktuell mit einem Minus von 4,8 Prozent auf 24-Stunden-Sicht. Auch Ethereum musste kräftig Federn lassen und verlor 5,6 Prozent. XRP traf es jedoch noch härter: Zum Zeitpunkt des Schreibens liegt die Kryptowährung bei einem Tagesverlust von 6,3 Prozent.
Trotz des jüngsten Kursrückgangs bleibt Analyst Crypto Fergani für die langfristigen Aussichten von XRP zuversichtlich. In einer technischen Analyse zeigt er, wie das Verhältnis zwischen XRP und dem gesamten Kryptomarkt jahrelang abnahm, insbesondere seit 2017. In jüngster Zeit ist jedoch ein bemerkenswerter Ausbruch zu beobachten.
Im Jahr 2025 gelang es XRP erstmals seit Jahren, den abwärtsgerichteten Trendkanal nach oben zu durchbrechen. Das bedeutet, dass sich die relative Performance von XRP gegenüber dem Gesamtmarkt verbessert hat. Nach Ansicht des Analysten ist dies trotz der aktuellen Turbulenzen ein Zeichen von Stärke. Zudem deutet es darauf hin, dass XRP bei einer Erholung des Gesamtmarktes potenziell stärker steigen könnte als andere Kryptowährungen.
XRP fällt nach dem Scheitern des Clarity Act um mehr als 9 Prozent. Technische Signale deuten dennoch auf eine mögliche Erholung in Richtung 1,70 Dollar hin.
XRP verlor 12 Prozent, nachdem der CLARITY Act im US-Senat gescheitert war. Dennoch sieht sich Ripple rechtlich besser aufgestellt als viele andere Coins.
XRP ist nach der Ablehnung des CLARITY Act massiv eingebrochen. Nun sind Käufer gefragt, um einen noch größeren Absturz abzuwenden.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.