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Der Kryptomarkt erlebte letzte Woche eine der schlechtesten Wochen seit Langem. Die Kurse fielen drastisch und Milliarden an Kapital gingen innerhalb kurzer Zeit verloren. Dennoch blieben die amerikanischen XRP-Fonds bemerkenswert stabil.
Während fast alle großen Kryptowährungen in der vergangenen Woche mit starken Abflüssen aus Investmentfonds zu kämpfen hatten, zeigte XRP ein ganz anderes Bild. Die auf Ripples Kryptowährung ausgerichteten Fonds verzeichneten laut Daten der Analyseplattform SoSoValue insgesamt einen Nettozufluss von über 39 Millionen Dollar.
Der schwierigste Tag für XRP Exchange Traded Funds (ETFs) war der 2. Februar, mit einem Abfluss von etwa 400.000 Dollar. Bemerkenswerterweise wurde dieser Verlust sehr schnell wieder wettgemacht. Am 3. Februar folgte der größte Zufluss der Woche mit beeindruckenden 19,46 Millionen Dollar.
Bitcoin (BTC) ETFs hingegen sahen beträchtliche Abflüsse. Über die gesamte Woche hinweg zogen BTC-Fonds netto 358 Millionen Dollar ab. Selbst ein Schlussanstieg am Freitag, bei dem 330,7 Millionen Dollar investiert wurden, konnte dies nicht wettmachen.
Auch die Ethereum-Fonds verzeichneten erhebliche Abflüsse mit netto 170,4 Millionen Dollar. Solana (SOL) erlitt ebenfalls eine negative Woche mit einem Abfluss von 9,3 Millionen Dollar.
Die massiven Abflüsse aus Krypto-ETFs gingen mit erheblichen Kursverlusten einher. Der Bitcoin-Kurs fiel letzte Woche erstmals seit Oktober 2024 unter 60.000 Dollar, erholte sich jedoch schnell wieder auf über 70.000 Dollar. Ethereum fiel unter 1.750 Dollar und liegt nun bei etwa 2.050 Dollar.
Auch XRP wurde stark getroffen und erreichte ein Tief von 1,11 Dollar. Inzwischen hat sich der Kurs auf etwa 1,41 Dollar erholt. Trotz dieser starken Schwankungen blieb das Vertrauen in XRP-ETFs ungebrochen.
Laut Matt Hougan, Chief Investment Officer (CIO) bei Bitwise, befindet sich der Markt seit Januar 2025 in einem echten Krypto-Winter. Während die meisten Analysten erwarten, dass der Bärenmarkt noch andauert, glaubt Hougan, dass er bald enden könnte.
Trotz des jüngsten Einbruchs bleiben einige Analysten optimistisch im Bezug auf XRP. Einer technischen Analyse des Analysten Bird zufolge wurde eine langjährige Abwärtstrendlinie kürzlich durchbrochen.
Der Analyst verweist auf das Muster höherer Tiefststände bei jeder Korrektur, was auf einen zunehmenden Kaufdruck hindeuten könnte.
Es gibt jedoch einen Vorbehalt: Obwohl der Chart technisch interessant aussieht, spielen makroökonomische Faktoren weiterhin eine wichtige Rolle. Der Markt bleibt vorerst bärisch, was es für die digitale Währung schwierig macht, genügend Kaufdruck für eine signifikante Rally zu finden.
Ripple-Chef Brad Garlinghouse äußert sich zu Gerüchten rund um XRP und erläutert die Zukunftspläne des Unternehmens.
ChatGPT, Gemini und DeepSeek prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. November. Die drei KI-Modelle rechnen mit Kursen um 1,30 US-Dollar und liegen mit ihren Prognosen nur knapp auseinander.
Moody’s bewertet die Kreditwürdigkeit von Ripples Stablecoin RLUSD mit hohen Noten. Die solide Reserveausstattung macht den Coin für Banken attraktiver.
Elon Musks KI Grok entwirft drei Szenarien für den XRP-Kurs am 31. Oktober. Die Konferenz Ripple Swell und die US-Notenbank Fed könnten entscheidend sein.
Der Kryptoanalyst Egrag hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf knapp 17 Dollar im April 2027 für möglich. Anlass zur Hoffnung gibt ein historisches Kursmuster.
Ein Kryptoanalyst erwartet, dass der XRP-Kurs bis Ende 2026 auf 210 Dollar steigt. Doch wie realistisch ist diese Prognose?