Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Bitvavo: Jetzt 15 XRP
Bonus sichern
Wall Street hat sich festgelegt: Tokenisierung ist kein Experiment mehr, sondern eine strategische Priorität. Eine neue Studie zeigt, dass sich nahezu die gesamte Branche auf einen Markt vorbereitet, in dem digitale und klassische Anlagen nebeneinander bestehen. Hinter der Euphorie steht allerdings eine nüchternere Realität.
Eine Untersuchung des Fintech-Unternehmens Broadridge zeigt, dass 84 Prozent der Finanzinstitute Tokenisierung als wichtig für das eigene Geschäft einstufen. Befragt wurden dafür 200 Führungskräfte nordamerikanischer Finanzunternehmen.
Bei der Tokenisierung werden reale Vermögenswerte wie Aktien, Anleihen oder Immobilien als digitale Token auf einer Blockchain abgebildet, einem gemeinsamen und öffentlichen Transaktionsregister. Dadurch lassen sich Geschäfte schneller, günstiger und jederzeit abwickeln.
Die Branche rechnet jedoch nicht mit einer Zukunft, die vollständig auf der Blockchain läuft. 92 Prozent erwarten, dass digitale und traditionelle Vermögenswerte vorerst nebeneinander bestehen bleiben, 69 Prozent wollen Tokenisierung in die bestehende Infrastruktur integrieren.
Auch auf längere Sicht sind die Erwartungen hoch. 68 Prozent gehen davon aus, dass Tokenisierung die Finanzmärkte in den nächsten drei bis fünf Jahren zumindest teilweise verändern wird.
Die Zahlen hinter dieser Ambition wachsen rasant. Der frei handelbare Wert tokenisierter realer Vermögenswerte, sogenannter Real-World Assets (RWA), stieg laut Datenplattform RWA.xyz von rund 5 Milliarden Dollar Anfang 2025 auf fast 35 Milliarden Dollar.
So gut wie alle Wall-Street-Giganten bringen Finanzprodukte auf die Blockchain.
Hinter den starken Zahlen bleibt der tatsächliche Handel jedoch deutlich zurück. Die Einführung verläuft je nach Marktsegment sehr unterschiedlich. Bei Kapitalmarktunternehmen sind entsprechende Anwendungen in 44 Prozent der Fälle bereits im Produktivbetrieb oder laufen im großen Maßstab; bei Vermögensverwaltern sind es 20 Prozent, bei Vermögensberatern nur 9 Prozent.
Auch die tokenisierten Werte sind weniger liquide, als sie wirken. Ein Großteil liegt in abgeschotteten Systemen, Transfers bewegen sich häufig um die Marke von 10 Millionen Dollar, und nur rund 10 Prozent fließen in DeFi, also in dezentrale Finanzanwendungen.
Hinzu kommt, dass die meisten Produkte nur institutionellen oder akkreditierten Anlegern offenstehen. Das Versprechen einer Demokratisierung bleibt damit vorerst genau das: ein Versprechen. Nicht zufällig nennen die Unternehmen unklare Regulierung als größtes Hindernis, gefolgt vom Aufwand, Blockchain-Technologie in bestehende Systeme einzubauen.
Die eigentliche Bewährungsprobe folgt später in diesem Jahr. DTCC will ihren Pilotversuch im Oktober vollständig kommerziell starten, und über dasselbe Abwicklungssystem könnten Nasdaq und NYSE künftig tokenisierte Aktien handeln lassen. Dann erst zeigt sich, ob Tokenisierung beim Privatanleger ankommt oder ein Geschäft der großen Adressen bleibt.
Institutionelle Anleger stellen immer höhere Anforderungen an die Blockchain-Sicherheit. Neue Analysen zeigen, warum Audits allein weltweit keinen ausreichenden Schutz vor Millionenschäden bieten.
Prognosemärkte wachsen während der WM rasant und setzen klassische Buchmacher wie DraftKings und FanDuel erheblich unter Druck.
Kryptozahlungen gewinnen an Bedeutung, doch Banken, Regulierung und Wissenslücken sorgen dafür, dass viele Unternehmer vorerst zurückhaltend bleiben.
XRP-Anleger hoffen auf den Durchbruch, weil der US-Senat den Crypto Clarity Act womöglich schon bald auf die Tagesordnung setzt.
Nach der SEC-Klage im Jahr 2020 prüfte Ripple nach Angaben von CEO Garlinghouse die Einstellung des Betriebs und eine Ausschüttung der eigenen XRP-Bestände an die Anteilseigner.
Ein Krypto-Analyst sieht bei XRP ein historisches Muster zurückkehren und nennt 42 Dollar als langfristiges Kursziel – vorausgesetzt, ein wichtiger Widerstand wird zuvor überwunden.