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Die US-Börsenfutures sind heute gestiegen, während Anleger auf die Zinsentscheidung der Federal Reserve warten. Es ist die erste Zinssitzung unter der Leitung von Kevin Warsh, dem neuen Vorsitzenden der US-Notenbank. Ein wirkliches Spektakel wird heute wohl ausbleiben, da der Markt auf die Zinsentscheidung wartet.

Ein großer Blickfang bleibt SpaceX. Die Aktie schloss am Dienstag über 4 Prozent höher und liegt mittlerweile fast 50 Prozent über dem IPO-Preis von 135 Dollar.
Auch im nachbörslichen Handel stieg der Kurs weiter. Damit bleibt SpaceX eine der wichtigsten spekulativen Geschichten auf dem Markt. Anleger sehen das Unternehmen nicht nur als Raumfahrtsunternehmen, sondern als eine Kombination aus Raketen, Satelliteninternet, KI, Infrastruktur und künftigem industriellen Führung.
Die Frage ist, wie lange diese Begeisterung anhalten wird. Vorerst scheint der Markt vor allem von der Größe der Chance fasziniert zu sein.
Auch in Asien blieb die positive Stimmung weitgehend erhalten. Der japanische Nikkei 225 erreichte erneut ein Rekordhoch und stieg um 0,91 Prozent. Der Topix legte ebenfalls um 0,91 Prozent zu.
In Südkorea stieg der Kospi um 0,42 Prozent, während der Smallcap-Index Kosdaq sogar um 1,49 Prozent zulegte. Auch Australien verzeichnete Zuwächse.
Nur Hongkong hinkte hinterher, mit einem Rückgang von 0,37 Prozent für den Hang Seng. Die Märkte profitieren damit weiterhin von der abnehmenden geopolitischen Spannungen rund um Iran und der Hoffnung auf einen weiter sinkenden Ölpreis.
Die positive Stimmung begann am Montag, nachdem Donald Trump ankündigte, dass die Vereinigten Staaten und Iran eine mögliche Einigung erzielt haben, um den Krieg zu beenden.
Laut dem pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif haben beide Parteien ihre militärischen Operationen eingestellt. Die offizielle Unterzeichnung ist für Freitag in der Schweiz geplant.
Für Anleger ist vor allem der Ölpreis von Bedeutung. Da die Wahrscheinlichkeit einer Lösung steigt, nimmt der Druck auf die Energiepreise ab. Das könnte die Inflationserwartungen senken und der Federal Reserve mehr Spielraum geben, die geldpolitische Straffung zurückzunehmen.
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