In Paris hat sich diese Woche ein schockierendes und gewalttätiges Ereignis ereignet. Der Vater eines Kryptomillionärs wurde am helllichten Tag entführt und zwei Tage später schwer verletzt gefunden. Der Fall dreht sich um Erpressung: Die Täter forderten Millionen an Lösegeld im Austausch für seine Freilassung.
Entführt und gefoltert im Herzen von Paris
Laut der französischen Zeitung Le Monde wurde der Mann Donnerstagmorgen im 14. Arrondissement von Paris brutal entführt. Mehrere maskierte Männer zerrten ihn unter Gewaltandrohung in einen Kleinbus. Die Polizei wurde schnell alarmiert und leitete sofort eine großangelegte Untersuchung ein.
Erst zwei Tage später, am Samstagabend gegen 21:00 Uhr, konnte ein spezielles Polizeiteam der BRI — eine Eliteeinheit, die sich auf schwere und organisierte Kriminalität spezialisiert — ihn aufspüren. Er wurde in einem Haus in Palaiseau, einem Vorort südwestlich von Paris, gefunden. Sein Zustand war ernst: Er hatte schwere Verletzungen erlitten und einer seiner Finger war abgetrennt worden. Das Opfer befindet sich mittlerweile in medizinischer Behandlung.
Täter forderten Millionen in Krypto
Die Entführung scheint direkt mit dem Kryptovermögen des Sohnes zusammenzuhängen. Laut französischen Medien forderten die Täter ein Lösegeld zwischen 5 und 7 Millionen Euro. Die Staatsanwaltschaft hat mittlerweile bestätigt, dass es sich tatsächlich um einen Erpressungsversuch handelte.
Der Sohn ist ein erfolgreicher Unternehmer in der Welt der Krypto und digitalen Marketing. Er lebt mit seiner Familie auf Malta, einem beliebten Standort für Kryptounternehmen und Investoren. Laut Aussagen seiner Ehefrau gegenüber der Polizei sei die Familie bereits zuvor bedroht worden und öfter Ziel von kriminellen Aktivitäten gewesen.
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