Die amerikanische Politik schaltet einen Gang höher, wenn es um Krypto geht. Das Repräsentantenhaus hat gerade mit großer Mehrheit ein Gesetz verabschiedet, das die Struktur des Kryptomarktes regulieren soll: den Digital Asset Market Clarity Act.
Damit ist eine wichtige Hürde genommen. Gleichzeitig bereitet sich Präsident Donald Trump darauf vor, bereits diesen Freitag ein anderes entscheidendes Gesetz zu unterzeichnen: den GENIUS Act, der Regeln für Stablecoins festlegt.
Haus billigt Marktstrukturgesetz
Mit 294 Stimmen dafür und 134 dagegen hat das Repräsentantenhaus den Digital Asset Market Clarity Act angenommen. Dieses Gesetz soll endlich Klarheit darüber schaffen, welche Regeln für Kryptowährungen in den Vereinigten Staaten gelten. Es ist nicht das erste Mal, dass ein solcher Vorschlag die Unterstützung des Hauses erhält, aber diesmal scheint auch der Senat bereit zu sein, damit zu arbeiten.
Senator Tim Scott, Vorsitzender des Senatsausschusses für Banken, sagte, er wolle den Gesetzgebungsprozess vor dem 30. September abschließen. Er nannte die Zustimmung des Hauses „einen starken Ausgangspunkt“.
GENIUS Act könnte bereits diesen Freitag Gesetz werden
Während das Marktstrukturgesetz in den Senat geht, befasst sich das Haus jetzt mit dem GENIUS Act – einem Vorschlag, der zuvor bereits mit großer Unterstützung durch den Senat kam. Dieses Gesetz legt die Spielregeln für Stablecoins fest: digitale Münzen, die beispielsweise an den US-Dollar gekoppelt sind.
Präsident Trump möchte das Gesetz noch diese Woche unterzeichnen, vermutlich bei einem offiziellen Anlass im Weißen Haus. Wenn das geschieht, wird der GENIUS Act das erste vollwertige Kryptogesetz in der Geschichte der Vereinigten Staaten.
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