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Die amerikanischen Aktienmärkte steuern auf das zweite wöchentliche Minus in Folge zu. Die S&P 500-Futures fielen am Freitag um 0,2 Prozent, nachdem Chip-Gigant Intel (INTC) die Anleger mit einem starken Kursrückgang im vorbörslichen Handel schockierte. Auch der Dollar schwächelt, während Gold floriert.
Die S&P 500-Futures fielen am Freitag um 0,2 Prozent. Damit scheint das zweite wöchentliche Minus in Folge unausweichlich, etwas, das seit Juni nicht mehr vorgekommen ist. Der Hauptverantwortliche? Intel. Die Aktie stürzte im vorbörslichen Handel um dreizehn Prozent ab, nachdem das Unternehmen die Anleger mit schwachen Prognosen für den Rest des Jahres enttäuschte.

Und das, obwohl die Stimmung an der Börse bereits fragil war. Zu Beginn der Woche sorgte Donald Trump mit seinem bemerkenswerten Plan, mehr Einfluss auf Grönland zu erlangen, für Aufregung. Dies schürte erneut geopolitische Sorgen.
Gold überschritt kurzzeitig die Marke von 4.950 Dollar pro Unze und steuert auf die beste Woche seit fast sechs Jahren zu. Auch Aktien und Währungen aus Schwellenländern profitieren von dem nachlassenden Interesse an US-Vermögenswerten.
Auch auf den europäischen Märkten herrschte Druck, wobei das Hauptaugenmerk auf den Börsengang des tschechischen Verteidigungsunternehmens CSG NV in Amsterdam lag. Die Aktie eröffnete beeindruckende 28 Prozent höher beim größten Börsengang eines reinen Verteidigungsunternehmens, was auf das zunehmende Interesse an der Branche hinweist.
In Asien entschied sich die japanische Zentralbank, den Zinssatz vorerst unverändert zu lassen. Gleichzeitig hob sie ihre Erwartungen für die Inflation an. Gouverneur Kazuo Ueda erklärte, dass die Preissteigerungen wahrscheinlich bald wieder unter 2 Prozent sinken werden. Eine schnelle Zinserhöhung schloss er jedoch nicht aus.
Auf dem Devisenmarkt führte dies sofort zu Turbulenzen: der Yen legte unerwartet stark zu. Händler waren von der plötzlichen Kehrtwende überrascht. Laut ING-Ökonom Min Joo Kang besteht Japans Herausforderung darin, das richtige Gleichgewicht zu finden. „Den Yen durch Zinserhöhungen zu stützen, ohne die Wirtschaft zu belasten, ist schwierig. Wir halten nun eine Zinserhöhung im Juni für das wahrscheinlichste Szenario.“
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