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Die amerikanischen Arbeitsmarktzahlen fallen besser aus als erwartet. Im März entstanden 178.000 neue Arbeitsplätze, ein deutlicher Aufschwung nach einem schwachen Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank auf 4,3 Prozent. Dennoch reagiert der Bitcoin-Kurs kaum auf diese Nachrichten.
Die Coin bewegt sich um die 66.700 Dollar und bleibt nahezu stabil. Das zeigt, worauf der Markt derzeit wirklich achtet: nicht auf den Arbeitsmarkt, sondern auf den Konflikt mit Iran und den Ölpreis.
Das Beschäftigungswachstum kam vor allem aus dem Gesundheitssektor, wo Arbeiter nach einem früheren Streik zurückkehrten. Auch Bau- und Transportsektor zeigten Erholung. Doch im öffentlichen Dienst und im Finanzsektor gingen Arbeitsplätze verloren. Das Wachstum ist somit nicht breit aufgestellt.
Auffällig ist, dass der Rückgang der Arbeitslosigkeit teilweise darauf zurückzuführen ist, dass weniger Menschen aktiv nach Arbeit suchen. Die Erwerbsquote fiel auf den niedrigsten Stand seit 2021. Das bedeutet, dass sich der Arbeitsmarkt auf dem Papier verbessert, jedoch nicht so stark ist, wie die Zahlen suggerieren.
Auch das Lohnwachstum fiel geringer aus als erwartet und die Zahl der Personen, die gezwungenermaßen in Teilzeit arbeiten, steigt. Frühere Daten zeigten bereits, dass die Zahl der offenen Stellen zurückgeht und Unternehmen bei Neueinstellungen zögerlicher werden.
Der Bitcoin-Kurs zeigte rund um die Veröffentlichung starke Schwankungen. BTC schoss zunächst auf 67.300 Dollar, gefolgt von einer scharfen Abweisung. Kurz darauf fiel der Kurs auf etwa 66.600 Dollar, wo er sich zum Zeitpunkt des Schreibens stabilisiert hat.

Auch Ethereum (ETH) reagierte negativ mit einem Rückgang auf 2.049 Dollar. XRP sank auf 1,31 Dollar. Kleinere Altcoins wie Cardano und Memecoins blieben relativ stabil.
Die Reaktion zeigt, dass Anleger mit der Interpretation kämpfen. Starke Arbeitsmarktzahlen deuten auf eine widerstandsfähige Wirtschaft hin, verringern jedoch gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed die Zinsen kurzfristig senkt. Und das ist in der Regel negativ für Risikoaktiva wie Krypto.
Der Zeitpunkt der Veröffentlichung der Zahlen ist bemerkenswert. Heute ist Karfreitag, wodurch die amerikanischen Aktienmärkte geschlossen sind. Daher ist die direkte Reaktion vor allem in den Anleihemärkten und im Krypto-Sektor sichtbar, die weiterhin gehandelt werden.
Amerikanische Staatsanleihen stiegen nach der Veröffentlichung an. Das deutet darauf hin, dass Investoren anhaltenden Inflationsdruck und möglicherweise eine strenge Geldpolitik erwarten.
Unterdessen bleiben Anzeichen bestehen, dass der Arbeitsmarkt sich verlangsamt. Das Lohnwachstum fiel geringer aus als erwartet und die Zahl der Personen, die aus wirtschaftlichen Gründen in Teilzeit arbeiten, steigt.
Auch frühere Daten zeigten bereits, dass die Zahl der offenen Stellen zurückgeht und Unternehmen bei Neueinstellungen zögerlicher werden. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnten die aktuellen starken Arbeitsmarktzahlen sich später als vorübergehende Erholung herausstellen.
Die US-Zinsen fallen heute deutlich. Offenbar hofft der Markt trotz der Angriffe der USA auf ein Friedensabkommen mit Iran.
Micron steigt um 18 Prozent und erreicht eine Marktbewertung von 1 Billion Dollar. UBS hebt das Kursziel auf 1.625 Dollar an, angetrieben von der KI-Nachfrage nach Speicherchips.
S&P 500 erreicht Rekordhoch, während das Vertrauen der amerikanischen Verbraucher durch Inflation und steigende Lebenshaltungskosten schwindet.
ChatGPT, Gemini und DeepSeek erwarten, dass der XRP-Kurs kurzfristig bei rund 1,34 Dollar verharrt.
Ein Anleger, der Anfang 2026 XRP für 1.000 Dollar kaufte, steht trotz einer spektakulären Rallye Anfang des Jahres immer noch im Minus.
Bankexperte CharuSan prognostiziert einen XRP-Kursanstieg auf 300 Dollar, sollten große Banken Ripples ODL-System nutzen.