Es ist mittlerweile klar, dass Donald Trump es mit seinen Einfuhrzöllen ernst meint. Derzeit sind die durchschnittlichen Einfuhrzölle aus den Vereinigten Staaten so hoch wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Das sorgt für erhebliche Unsicherheit an den Finanzmärkten – eine Entwicklung, der sich auch Bitcoin nicht entziehen kann.
Was will Trump mit seinem Handelskrieg erreichen?
Grundsätzlich ist Donald Trump ein Geschäftsmann, der weiß, dass eine Wirtschaft am besten funktioniert, wenn es keine Handelsbarrieren gibt. Das steht natürlich im Widerspruch zu seinen derzeitigen Maßnahmen, mit denen er Kanada, Mexiko, China und die Europäische Union mit Einfuhrzöllen belegt.
Gleichzeitig ist klar, dass Trump zu Beginn seiner zweiten Amtszeit ein klares Ziel verfolgt: Er möchte die Rendite auf zehnjährige Staatsanleihen senken.

Bisher ist ihm das gelungen, und die Renditen sind bereits deutlich gesunken im Vergleich zum Beginn seiner Präsidentschaft. Dennoch bleiben sie relativ hoch im Vergleich zu den extrem niedrigen Zinssätzen des vergangenen Jahrzehnts.
Diese hohen Zinsen wirken theoretisch wie eine Bremse für die wirtschaftliche Entwicklung in den USA, da sie auch zu hohen Hypothekenzinsen sowie teuren Unternehmenskrediten und Konsumdarlehen führen. Außerdem sind hohe Zinsen problematisch, wenn man mit einer gigantischen Staatsverschuldung kämpft.
In diesem Kontext ist es nachvollziehbar, dass Trump versucht, Unruhe zu stiften, um das Vertrauen in die Wirtschaft zu erschüttern und so die Zinsen weiter zu senken.
Was bedeutet das für den Bitcoin-Kurs?
Grundsätzlich herrscht derzeit viel Unsicherheit, teilweise sogar Chaos. Die Märkte wissen nicht genau, wie sie mit Trump umgehen sollen, und die endgültigen Auswirkungen seiner Handelspolitik sind schwer vorhersehbar.
Eines ist jedoch sicher: Finanzmärkte mögen keine Unsicherheit. Daher überrascht es nicht, dass Bitcoin unter Druck steht – ebenso wie die US-Aktienindizes, die seit Beginn von Trumps Präsidentschaft schlechte Renditen verzeichnen.
Vorerst scheint kein Ende seines Handelskriegs in Sicht, doch es besteht die Möglichkeit, dass sich die Märkte mittlerweile an diesen „neuen Trump“ gewöhnt haben. Vielleicht sind sie sogar besser auf die damit einhergehende Unsicherheit vorbereitet, sodass die Kurse weniger heftig darauf reagieren werden.
Dennoch ist dies kein ideales Fundament für eine überzeugende Fortsetzung des Bullenmarktes, den wir 2024 gesehen haben. Es wäre daher wünschenswert, wenn sich einige Dinge ändern und mehr Klarheit über die Zukunft entstehen würde. Denn auch für Unternehmen wird es immer schwieriger, langfristige Pläne zu schmieden.
Sichern Sie sich jetzt den 20 € Bonus – nur für kurze Zeit mit Bitvavo powered by Hyphe
Nutzen Sie die einzigartige Zusammenarbeit zwischen Newsbit und Bitvavo powered by Hyphe, indem Sie Ihr Konto über die Schaltfläche unten eröffnen. Zahlen Sie nur 20€ ein und erhalten Sie sofort 20€ gratis. Zusätzlich handeln Sie 7 Tage lang ohne Gebühren auf Ihre ersten €10.000 an Transaktionen. Diese Aktion ist zeitlich begrenzt – also nutzen Sie sie jetzt!
Eröffnen Sie Ihr Konto und sichern Sie sich 20€ Bonus.
Verpassen Sie nicht die Chance, direkt von der wachsenden Welt der Kryptowährungen zu profitieren!
Amerikas Schuldenkrise wird zum Treiber für Bitcoin
Die Sorgen um den US-Haushalt nehmen zu, während Bitcoin und Gold zulegen. Am Freitag könnten wichtige Arbeitsmarktdaten neue Impulse liefern.
Bitcoin mit bestem August seit 2017: September wird zum Härtetest
Was steckte hinter dem kräftigen Kursanstieg von Bitcoin in diesem Monat? Und was erwartet den Kurs nun im September?
Krypto-Marktupdate: Bitcoin erholt sich, Altcoins bleiben unter Druck
Bitcoin macht seine Verluste vom Vortag langsam wett, doch der Altcoin-Markt tut sich schwerer. Mehr dazu.
Meistgelesen
Google Gemini prognostiziert XRP-Kurs für den 1. September 2026
Google Gemini geht davon aus, dass XRP bis zum 1. September weiter zulegen könnte, warnt aber auch vor einer möglichen Korrektur auf 1,20 Dollar.
Elon Musks Grok nennt XRP-Kursziel für den 1. September
Grok erwartet für den 1. September einen XRP-Kurs von 1,65 Dollar, im besten Fall 2 Dollar. Zunächst muss die Zone um 1,55 Dollar halten.
Ethereum, XRP und Solana fallen nach Höchstständen seit Januar – morgen wird entscheidend
Der Kryptomarkt hat in dieser Woche kräftig zugelegt, nun legen die Kurse eine Verschnaufpause ein. Der morgige Tag wird entscheidend.
