Die amerikanische Wirtschaft ist in Gefahr. Das geht aus einer neuen Schrift von Torsten Sløk, Chefökonom bei Apollo Global Management, hervor. In seiner Übersicht nennt Sløk zehn wichtige Risiken, die die wirtschaftlichen Aussichten für die Vereinigten Staaten bedrohen.
„Der Gegenwind nimmt zu,“ so schreibt er.
Zehn Gefahren für die amerikanische Wirtschaft
Die Liste von Sløk beginnt mit der jüngsten Kreditwürdigkeitsabstufung von Moody’s, die seiner Meinung nach zu höheren Zinsen sowohl für Verbraucher als auch für Unternehmen führt. Dadurch wird das Ausleihen teurer, was Investitionen und Ausgaben bremst.
Auch die anhaltenden Handelsspannungen bereiten Sorgen. Höhere Importzölle drücken die Gewinne von Unternehmen und machen Produkte teurer für Verbraucher. Die Unsicherheit rund um mögliche Handelsabkommen und potenzielle Vergeltungsmaßnahmen anderer Länder macht es Unternehmen schwer, Langzeitpläne zu erstellen.
Nach Sløk ist diese Unsicherheit auch im Geschäftsleben selbst spürbar. Viele Unternehmen verschieben Investitionen aufgrund schwacher Vertrauenszahlen. Verbraucher geben zudem weniger aus, unter anderem weil die Preise in Geschäften – wie Walmart – weiter steigen.
Historisch niedriges Verbrauchervertrauen, rückläufige Tourismuseinnahmen und das Wiederanlaufen von Studiendarlehenszahlungen sorgen für weiteren Druck auf die Ausgaben. Auch der Immobilienmarkt zeigt ein schwaches Bild: Höhere Hypothekenzinsen führen zu einer sinkenden Nachfrage, wodurch die Hauspreise möglicherweise unter Druck geraten könnten.
Auffällig ist der zehnte Punkt in Sløks Analyse: die Entlassung von Staatsbediensteten durch DOGE – eine Anspielung auf Dogecoin – die möglicherweise für Sparmaßnahmen oder Ineffizienz innerhalb staatlicher Institutionen steht. Ob dies ein Scherz ist oder eine ernsthafte Anspielung bleibt unklar, aber es betont, dass auch öffentliche Sektoren verwundbar sind.
Obwohl sich die amerikanische Wirtschaft bisher als widerstandsfähig erwiesen hat, warnt Sløk, dass diese Kombination von Faktoren den Wachstumspfad gefährden könnte. Er fordert die Politiker auf, wachsam zu bleiben und wo möglich die Auswirkungen dieser Risiken zu mildern.

Sollte eine Rezession eintreten, wäre das nicht günstig für Bitcoin. Im Allgemeinen sind diese nicht mit Bullenmärkten verbunden. Sicher nicht auf kurze Sicht.
Auf lange Sicht könnte das die Bitcoin-Kurs gerade anregen, weil eine Rezession normalerweise bedeutet, dass Regierungen und Zentralbanken die Wirtschaft stimulieren.
Jetzt 1.000 Pengu gratis sichern – exklusiv bei Bitvavo powered by Hyphe
Nutzen Sie die exklusive Partnerschaft zwischen Newsbit und Bitvavo powered by Hyphe: Eröffnen Sie über den Button unten ein Konto, tätigen Sie eine Einzahlung und handeln Sie mindestens 10 € – schon erhalten Sie 1.000 Pengu gratis!
Zusätzlich handeln Sie 7 Tage lang gebührenfrei bis zu einem Volumen von 10.000 €. Folgende Bedingungen gelten.
Konto eröffnen und 1.000 Pengu sichern – nur für kurze Zeit!
Changpeng Zhao: „4 Millionen Bitcoin sind für immer verloren“
CZ schätzt, dass Millionen Bitcoin unwiederbringlich verloren sind. Damit könnte das tatsächlich verfügbare BTC-Angebot deutlich kleiner sein als oft angenommen.
Cowen dämpft Bitcoin-Euphorie: Ein Risiko bleibt
Der Bitcoin-Kurs könnte im schlimmsten Fall wieder auf 44.000 US-Dollar zurückfallen. Der bekannte Analyst schließt dieses Szenario für das vierte Quartal nicht aus.
Amerikas großes Zinsproblem – und warum Bitcoin und Gold profitieren
Wer verstehen will, warum die Märkte so heftig auf den Eingriff des US-Finanzministeriums am Zinsmarkt reagieren, muss diesen Zusammenhang kennen.
Meistgelesen
Ehemaliger ASML-Forscher bringt China bei entscheidender EUV-Lichtquelle voran
China kommt eigenen EUV-Chipmaschinen dank eines früheren ASML-Wissenschaftlers näher – doch ASML bleibt vorerst vorn.
So viel XRP braucht man für einen Platz unter den größten Haltern
Die aktualisierte XRP Rich List zeigt, wie die Coins verteilt sind und wie viel XRP die größten Konten derzeit halten.
XRP-Kurs steigt um 22 Prozent auf 1,24 Dollar: die Gründe
XRP steigt um 22 Prozent auf 1,24 Dollar. Treiber sind die breite Krypto-Rally, positive Nachrichten aus Washington und eine bessere Marktstimmung.
