Bitcoin (BTC) steht unter Druck, nachdem der Makroanalyst Luke Gromen davor gewarnt hat, dass der Bitcoin-Kurs im Jahr 2026 auf etwa 40.000 Dollar fallen könnte. Seiner Ansicht nach schwächt Bitcoin aufgrund ungünstiger makroökonomischer Bedingungen, technischer Signale und wachsender Sorgen über Quantenrisiken.
Die Gründe hinter Gromens Warnung für BTC
In einem kürzlich geführten Interview sagt Gromen, dass Bitcoin in den letzten Monaten hinter Gold zurückgeblieben ist, obwohl beide von Inflation und schwächeren Währungen profitieren sollten. Er betont außerdem, dass Bitcoin mehrere wichtige technische Niveaus verloren hat, darunter verschiedene gleitende Durchschnitte. Das weist seiner Meinung nach auf ein schwächeres Marktbild hin.
Er beobachtet auch, dass die Diskussion über Quantencomputing einige Investoren nervös macht, obwohl praktische Risiken vorerst noch weit entfernt scheinen.
Dennoch hält Gromen an seiner breiteren Vision fest: Knappheit bei Assets wie Gold und Bitcoin wird seiner Meinung nach langfristig vom wachsenden Schuldenproblem profitieren. Allerdings sieht er Bitcoin derzeit weniger gut positioniert in dem sogenannten Debasement Trade.
Bitcoin-Analysten reagieren kritisch
Innerhalb der Bitcoin-Community gibt es viel Kritik an seiner Analyse. Verschiedene Onchain-Forscher behaupten, dass Gromen sich zu sehr von den Narrativen in den sozialen Medien leiten lässt. Ihrer Meinung nach zeigen die zugrunde liegenden Daten keine strukturelle Verschlechterung.
Cryptographen betonen außerdem, dass ein tatsächlicher Quantenangriff derzeit nicht realistisch ist.
In der Zwischenzeit scheinen die amerikanischen Spot-Bitcoin-ETFs nach einem starken Abfluss im November langsam wieder an Fahrt aufzunehmen. Dieser Zufluss zeigt, dass ein Teil des Marktes weiterhin Vertrauen in die langfristige Entwicklung von BTC hat.
Bewegt sich Bitcoin 2026 tatsächlich auf 40.000 Dollar zu?
Vorläufig scheint Gromen vor allem eine taktische Warnung auszusprechen. Er bleibt langfristig positiv in Bezug auf Bitcoin, glaubt jedoch, dass die Währung in der kommenden Zeit verletzlich bleibt, solange die makroökonomische Unsicherheit besteht.
Der Kurs schwankt derzeit um die 90.000 Dollar. Ob BTC tatsächlich Richtung 40.000 Dollar fällt, hängt von neuen wirtschaftlichen Nachrichten und der Reaktion der Anleger auf sich ändernde Marktgegebenheiten ab.
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