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Tether hat die geplante Fusion von Twenty One Capital, Strike und Elektron überraschend abgesagt. Zugleich kündigte Jack Mallers an, als CEO von Twenty One Capital zurückzutreten.
Der bekannte Bitcoin-Unternehmer bleibt jedoch Vorstandschef von Strike. Damit ändert sich die Strategie der drei eng miteinander verbundenen Unternehmen erheblich.
Die geplante Dreierfusion sollte die Aktivitäten von Twenty One Capital, Strike und Elektron in einer gemeinsamen Struktur bündeln. Nach Angaben von Bloomberg-Quellen ist dieses Vorhaben inzwischen vom Tisch.
Strike bleibt damit ein eigenständiges Unternehmen unter der Führung von Jack Mallers. Twenty One Capital erhält einen neuen Vorstandschef. Raphael Zagury übernimmt den CEO-Posten, während Mallers sich vollständig auf Strike konzentriert.
Die Entscheidung kommt zu einem auffälligen Zeitpunkt. Tether hält sowohl an Twenty One Capital als auch an Elektron eine Mehrheitsbeteiligung und spielte damit eine zentrale Rolle bei der geplanten Neuordnung. Warum das Unternehmen die Fusion letztlich absagt, wurde nicht bekanntgegeben.
Mit seinem Rückzug bei Twenty One Capital richtet Mallers den Fokus vollständig auf Strike, den Zahlungsdienstleister, der für seinen Schwerpunkt auf Bitcoin- (BTC)-Zahlungen über das Lightning Network bekannt ist.
Auch ohne Fusion bleiben die Unternehmen über Tether miteinander verbunden. Die Eigentümerstruktur verändert sich damit weniger stark als zunächst erwartet, operativ werden die Unternehmen jedoch jeweils ihren eigenen Kurs verfolgen.
Die Ernennung von Zagury markiert zugleich ein neues Kapitel für Twenty One Capital. Das Unternehmen steht nun vor der Aufgabe, eigenständig weiterzuwachsen, ohne die Integration, die zuvor als wichtiger strategischer Schritt dargestellt worden war.
Bloomberg berichtete als erstes Medium, dass die Fusionspläne endgültig gestrichen wurden. Tether hat sich bislang nicht näher zu den Gründen der Entscheidung geäußert.
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