Die Preis von Bitcoin (BTC) fiel am Donnerstag kurz unter die Grenze von 60.000 $. Dies spiegelte sich in der pessimistischen Stimmung der Anleger wider, insbesondere bei den amerikanischen Spot Exchange Traded Funds (ETFs), die drei aufeinanderfolgende Tage von Abflüssen verzeichneten. Dennoch sieht die internationale Bank Standard Chartered einen positiven Aspekt in diesem Kursrückgang.
Langfristiger Optimismus trotz geopolitischer Sorgen
Geoff Kendrick, Leiter der Digital Assets Research bei Standard Chartered, betont, dass Bitcoin zunehmend als Absicherung gegen traditionelle Finanzrisiken wie Bankenpleiten und De-Dollarisierung fungiert.
Obwohl Kendrick erwartet, dass die Bedenken bezüglich der Situation im Nahen Osten den Bitcoin-Preis unter 60.000 $ drücken könnten, sieht er langfristig einen positiven Trend. Er verweist unter anderem auf die zunehmende Aktivität im Bitcoin-Optionshandel und die mögliche Auswirkung der bevorstehenden US-Präsidentschaftswahlen.
Steht ein neuer Bull Run bevor?
Viele Investoren hoffen auf einen lang ersehnten Bull Run für Bitcoin. Seit dem Halving im April spekulieren Analysten auf eine neue Rallye. In der Vergangenheit war das Halving ein Vorbote von Kursanstiegen, wobei die Rallyes in den Jahren 2017 und 2021 etwa sechs Monate nach dem Halving begannen. Oft ging ein Kursrückgang voraus, wie während der Corona-Krise 2021. Dies deutet darauf hin, dass der aktuelle Pessimismus ein möglicher Vorbote eines erheblichen Anstiegs sein könnte.
Whales kaufen massenhaft
Große Bitcoin-Investoren, auch als ‚Whales‘ bekannt, scheinen Kendricks Analyse zu unterstützen. Daten der Blockchain-Analyseplattform CryptoQuant zeigen, dass diese Gruppe von Großinvestoren weiterhin massiv BTC akkumuliert. Diese Strategie wird oft als Zeichen des Vertrauens in die langfristige Entwicklung gesehen, trotz der aktuellen kurzfristigen Volatilität.
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