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SpaceX ist gerade erst an die Börse gegangen, doch Elon Musk plant bereits die nächste Kapitalrunde. Das Unternehmen will möglicherweise schon nächste Woche 20 Milliarden Dollar über den Anleihenmarkt einwerben. Das ist bemerkenswert. Bei ihrem Börsengang hatte SpaceX bereits 86 Milliarden Dollar aufgenommen, das größte Börsendebüt aller Zeiten. Dennoch ist das Unternehmen noch nicht fertig mit der Kapitalbeschaffung.

Der Erlös aus dem Anleihengeschäft soll verwendet werden, um einen Brückenkredit von 20 Milliarden Dollar zurückzuzahlen. Dieser Kredit wurde im März aufgenommen, nachdem Musk xAI und das soziale Netzwerk X mit SpaceX fusionierte.
Damit ist SpaceX nicht mehr nur ein Raketenunternehmen oder Satelliteninternet-Anbieter. Es ist jetzt eine Kombination aus Raumfahrt, Starlink, KI-Infrastruktur und sozialen Medien.
Die neue 10-jährige Anleihe soll mit einem Zinsaufschlag von 1,35 bis 1,5 Prozentpunkten über US-Staatsanleihen bepreist werden. Das zeigt, dass Investoren SpaceX mittlerweile als ernstzunehmenden und relativ zuverlässigen Kreditnehmer betrachten.
SpaceX ist nicht der einzige Technologieriese, der den Kapitalmarkt aufsucht. Nvidia platzierte diese Woche Schuldscheine im Wert von 25 Milliarden Dollar. Google erhöhte Anfang des Monats seine Aktienemission auf 85 Milliarden Dollar. Auch Anthropic sammelte über private Kreditgeber wie Blackstone und Apollo ein Schuldenpaket von 35 Milliarden Dollar ein.
Unternehmen benötigen enorme Summen für Rechenzentren, Chips, Energieverträge, Forschung und Infrastruktur. Der KI-Wettlauf wird nicht nur mit intelligenten Modellen gewonnen, sondern auch mit Zugang zu günstigem und enormem Kapital. Auch SpaceX ist dabei.
Die aktuelle Bewertung von SpaceX ist gigantisch. Am Donnerstag schloss das Unternehmen mit einem Börsenwert von rund 2,4 Billionen Dollar. Damit ist SpaceX das sechstgrößte Unternehmen der Welt.
Diese Bewertung basiert nicht nur auf Raketen und Starlink, sondern auch auf der Erwartung, dass die KI-Sparte extrem groß werden kann.
Diese KI-Sparte verzeichnete 2025 noch einen Verlust von 6,4 Milliarden Dollar. Doch Analysten erwarten einen riesigen Markt. Goldman Sachs rechnet sogar mit einem hundertfachen Anstieg des KI-Umsatzes auf 322 Milliarden Dollar bis 2030. Dies müssen SpaceX und Musk in den kommenden Jahren erst noch unter Beweis stellen.
KI wird zunehmend zu einem geopolitischen Machtfaktor. Die großen Staats- und Regierungschefs machen daraus längst keinen Hehl mehr – auch Xi Jinping nicht.
Michael Saylor steht erneut in der Kritik. Analysten fürchten, dass die Bitcoin-Strategie von Strategy bei einem erneuten Marktcrash anfällig ist.
Erik Mauritz lobt Trumps Kinderkonto und fordert einen europäischen Fonds, mit dem junge Menschen früh investieren und Vermögen aufbauen können.
XRP-Anleger hoffen auf den Durchbruch, weil der US-Senat den Crypto Clarity Act womöglich schon bald auf die Tagesordnung setzt.
Nach der SEC-Klage im Jahr 2020 prüfte Ripple nach Angaben von CEO Garlinghouse die Einstellung des Betriebs und eine Ausschüttung der eigenen XRP-Bestände an die Anteilseigner.
Ein Krypto-Analyst sieht bei XRP ein historisches Muster zurückkehren und nennt 42 Dollar als langfristiges Kursziel – vorausgesetzt, ein wichtiger Widerstand wird zuvor überwunden.