Samson Mow, CEO des Bitcoin-Technologieunternehmens Jan3, erklärt, dass Vorhersagen über einen Rückgang des Bitcoin-Preises auf $40.000 hauptsächlich auf Angst basieren und nicht auf technischen Analysen oder fundamentalen Faktoren.
Laut Mow werden diese „Bären“ von einer „selbst geschaffenen Angst“ angetrieben, weshalb ihre Vorhersagen wenig fundiert sind.
Angstgetriebene Märkte sind nicht nachhaltig
Mow ist der Meinung, dass Märkte, die auf Angst basieren, niemals nachhaltig sind. „Kann Angst den Markt beeinflussen? Absolut. Aber sie hält nie lange an, da fundamentale Faktoren auf lange Sicht immer die Oberhand gewinnen“, schrieb Mow in einem Beitrag auf X (ehemals Twitter).
Er betonte, dass sich der Bitcoin-Preis trotz großer Skandale wie dem Zusammenbruch von FTX dank starker fundamentaler Grundlagen letztendlich erholt.
Mow sieht Chancen für einen Bitcoin-Anstieg auf $100.000 trotz Schuldenkrise
Obwohl Bitcoin derzeit unter $60.000 gehandelt wird, sieht Mow ebenso viele Chancen für einen Anstieg auf $100.000. Er verweist auf die wachsende Schuldenlast der US-Regierung, die täglich mehr als $3 Milliarden an Zinsen zahlt, sowie auf die zunehmende Bitcoin-Adoption durch Unternehmen und Pensionsfonds.
„Bitcoin könnte genauso gut auf $100.000 steigen, unterstützt durch Faktoren wie die enorme Schuldenlast, strategische Bitcoin-Reserven und die Investitionen von Pensionsfonds und Unternehmen“, so Mow.
Die Wirtschaftsplattform The Kobeissi Letter hebt hervor, dass die Zinsausgaben der US-Regierung in zehn Jahren verdreifacht und in nur 2,5 Jahren verdoppelt wurden, was sie als „Schuldenkrise“ bezeichnen.
Extreme Angst herrscht vor
Der Crypto Fear & Greed Index steht derzeit bei 23, was auf „extreme Angst“ unter Investoren hinweist. Verschiedene Analysten warnen vor einer möglichen Korrektur des Bitcoin-Preises auf unter $50.000 in den kommenden Tagen.
BitMEX-Gründer Arthur Hayes scheint diese Angst zu teilen und erklärte in einem Beitrag auf X, dass er erwartet, dass der Preis unter $50.000 fallen wird.
Trotz dieser Bedenken bleibt Mow optimistisch. Er ist überzeugt, dass die Stärke von Bitcoin letztlich siegen wird und dass der Markt langfristig genügend Gründe für Vertrauen bietet, trotz vorübergehender Momente der Angst.
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