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Der berühmte Autor von „Rich Dad, Poor Dad“, Robert Kiyosaki, übt erneut heftige Kritik am amerikanischen Finanz- und Polit-System. In einem aktuellen Beitrag auf X erklärt er, dass „unser Geld gefälscht ist“ und nennt die Finanzführer „korrupt“. Laut Kiyosaki liegt die Lösung in der Investition in „hochwertige“ Assets wie Gold und Bitcoin (BTC).
Kiyosaki verweist auf einen Vorfall, bei dem der ehemalige Präsident Donald Trump den Vorsitzenden der Federal Reserve (Fed), Jerome Powell, angeblich gebeten haben soll, zurückzutreten. Powell lehnte dies ab, um die Unabhängigkeit der Fed zu wahren. Die Geldpolitik soll nämlich frei von politischer Einflussnahme bleiben und sich an wirtschaftlichen Analysen und langfristigen Zielen orientieren, statt an den kurzfristigen Interessen eines Präsidenten.
Kiyosaki nutzt dieses Beispiel, um zu verdeutlichen, wie politische und finanzielle Interessen seiner Ansicht nach miteinander verstrickt sein können, was zu einem Mangel an Transparenz führen kann. Auch der aktuelle Präsident Joe Biden steht in der Kritik: Kiyosaki behauptet, Biden bemühe sich, Strafverfahren gegen Mitglieder seiner Familie zu verhindern. Hunter Biden habe beispielsweise eine präsidentielle Begnadigung gegen Ende von Bidens Amtszeit erhalten. „Warum hören wir auf Kriminelle?“, fragt Kiyosaki.
Kiyosakis Kritik ist nicht neu. Bereits in seinem Buch „Rich Dad, Poor Dad“ äußerte er Zweifel an der Art und Weise, wie Zentralbanken Geld erschaffen. Seiner Meinung nach ist das Finanzsystem „strukturell von Korruption durchsetzt“ und Banken sowie Regierungen handelten nicht immer im Interesse der Bürger. Die hohe Inflation der vergangenen Jahre führt er auf das massive Gelddrucken zurück.
Als Alternative zum traditionellen Geldsystem empfiehlt Kiyosaki, zumindest einen Teil des Vermögens in knappe Güter wie Silber, Gold und Bitcoin anzulegen. Seine Botschaft: Da diese Assets nicht unbegrenzt vermehrbar sind, bieten sie Schutz vor Inflation und Instabilität im Finanzsystem. Ob seine Kritik auf breiter Basis Gehör findet, bleibt abzuwarten – letztendlich wird sich dies in der Art und Weise zeigen, wie Anleger ihre Strategien zum Vermögensaufbau gestalten.
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