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Der Bitcoin-Kurs hat in der Nacht an die Entwicklung der vergangenen Tage angeknüpft. In den vergangenen 24 Stunden steht erneut ein Plus von 8 Prozent zu Buche, womit Bitcoin (BTC) auf rund 75.000 US-Dollar gestiegen ist. Auf Wochensicht beträgt der Kursanstieg sogar mehr als 18 Prozent.

Mit diesem kräftigen Kursanstieg notiert Bitcoin erstmals seit November 2025 wieder über seinem gleitenden 200-Tage-Durchschnitt. Damit rückt das Ende des Bärenmarkts ein Stück näher.
Der Widerstand, der Bitcoin das gesamte Jahr über belastet hatte, ist damit klar überwunden, wie die folgende Grafik zeigt.

Entscheidend ist nun, ob Bitcoin diesen wichtigen gleitenden Durchschnitt in eine tragfähige Unterstützung verwandeln kann. Das wäre der nächste positive Schritt.
Ob das gelingt, dürfte sich womöglich schon in den kommenden Tagen zeigen. Finanzwerte steigen in der Regel nicht dauerhaft geradlinig, auch wenn es bei Bitcoin derzeit beinahe so wirkt.
Der Bitcoin-Kurs scheint von einer Kombination aus positiven Nachrichten und einer zuvor extrem negativen Marktpositionierung zu profitieren. Die Aufwärtsbewegung begann, nachdem das US-Finanzministerium angekündigt hatte, die Rückkäufe langlaufender Staatsanleihen von 2 auf 4 Milliarden US-Dollar je Transaktion zu verdoppeln.
Der Markt wertete das als Signal, dass die US-Regierung im Zweifel am Anleihemarkt eingreifen wird. Obwohl es sich dabei um eine taktische Umschichtung von Kapital handelt und nicht um neue Geldschöpfung, reagierte Bitcoin ausgesprochen positiv.
Anschließend sorgte Trump mit Spekulationen über den Kauf einer „beträchtlichen Menge“ Bitcoin durch die US-Regierung für weiteren Rückenwind. Zugleich drängte er den US-Kongress, den CLARITY Act zügig zu verabschieden.
Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs ist die Kursbewegung von Bitcoin bemerkenswert. Angesichts der weiterhin hohen Ölpreise wäre eigentlich mit stärkerem Gegenwind für den digitalen Coin zu rechnen. Davon ist derzeit jedoch nichts zu spüren.
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