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Während Krypto-Unternehmen wie Circle und Bullish die Börse stürmen, bleibt Ripple gelassen. Präsidentin Monica Long lässt wissen, dass ein Börsengang vorerst keine Priorität hat. Was steckt dahinter?
Auf Ripples eigener Swell-Konferenz in New York sendete Monica Long eine klare Botschaft: “Wir haben keine Pläne und keinen Zeitplan für einen Börsengang.” In einem Interview mit Bloomberg betonte sie, Ripple stehe finanziell solide da und brauche keine öffentlichen Märkte, um zu wachsen.
Der Fokus liegt laut Long auf organischem Wachstum und gezielten Investments. Ripple verfügt ihrer Aussage nach über ausreichend Mittel, um aus eigener Kraft weiter zu wachsen. Zuletzt sammelte das Unternehmen jedoch 500 Millionen Dollar bei privaten Investoren wie Citadel Securities und Galaxy Digital ein. Dieses zusätzliche Kapital ist für strategische Investitionen gedacht, ohne dass Ripple dafür von der Börse abhängig sein muss.
Die neue Finanzierungsrunde bewertete Ripple mit 40 Milliarden Dollar – ein Zeichen dafür, dass institutionelle Akteure der Wachstumsstrategie des Unternehmens vertrauen.
Seit 2023 kursieren Gerüchte über einen möglichen Börsengang von Ripple – erst recht, nachdem das Unternehmen im Rechtsstreit mit der SEC Rückenwind bekam. Anwalt John Deaton schätzte die mögliche IPO-Bewertung damals auf 100 Milliarden Dollar – auch wegen Ripples enormer Bestände an XRP.
Mit Longs Aussagen dürften diese Erwartungen vorerst auf Eis liegen. Ripple setzt auf Kontrolle und Unabhängigkeit statt Börsenhype.
Nicht jede Krypto-Aktie, die an die Börse ging, wurde zur Erfolgsgeschichte. Circle, bekannt durch die Stablecoin USDC, wagte im Juni den Sprung und sah die Aktie kurz darauf um 750 Prozent steigen. Doch danach ging es rapide bergab: Der Kurs fiel von einem Hoch bei 293 Dollar auf rund 100 Dollar.
Ähnlich lief es bei der Krypto-Börse Bullish. Seit August 2025 an der Börse, stieg die Aktie zunächst auf 90 Dollar. Inzwischen notiert Bullish nur noch bei 44,60 Dollar – ein historischer Tiefstand.
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