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Ripple und XRP rücken erneut in den Fokus großer Finanzakteure. Mastercard baut seine Beteiligung am Ökosystem des XRP Ledger aus, während der Vermögensverwalter 21Shares Änderungen an seinem US-XRP-ETF vornimmt.

Die Entwicklungen stehen zwar nicht in direktem Zusammenhang, weisen aber in dieselbe Richtung. Sowohl im Zahlungsverkehr als auch bei Vermögensverwaltern entwickelt sich die Infrastruktur rund um XRP weiter.

Mastercard baut Engagement beim XRP Ledger aus

Die XRP Ledger Foundation teilte mit, dass Mastercard als Sponsor des XRP Ledger Hackathon am 24. und 25. Oktober auftritt. Die Veranstaltung findet kurz vor Ripple Swell 2026 statt, das vom 27. bis 29. Oktober ausgerichtet wird.

Während des Hackathons entwickeln Programmierer neue Anwendungen auf dem XRP Ledger. Die Beteiligung von Mastercard ist bemerkenswert, weil der Zahlungsdienstleister bereits seit Längerem mit Unternehmen aus der Kryptobranche zusammenarbeitet.

Im März schloss sich Mastercard gemeinsam mit unter anderem Ripple, Binance, Gemini, PayPal, Paxos und Circle einem Kooperationsprogramm für Blockchain-Zahlungen an. Im Juni weitete das Unternehmen seine Unterstützung auf digitale Vermögenswerte aus, darunter die Stablecoins Ripple USD (RLUSD) und USD Coin (USDC).

Das bedeutet nicht, dass Mastercard XRP direkt für Zahlungen einsetzen wird. Die Zusammenarbeit zeigt jedoch, dass das Unternehmen das breitere Ripple-Ökosystem weiterhin aktiv beobachtet und dort investiert.

XRP-ETF erhält neue Preisreferenz

21Shares hat die Berechnung des Werts seines XRP-ETF (TOXR) angepasst. Der Fonds nutzt dafür künftig den FTSE XRP Index statt der Preisreferenz der CME Group. Ein solcher Index bildet den XRP-Preis auf verschiedenen Handelsplattformen ab und liefert dem Fonds einen Referenzpreis für den Wert seiner XRP-Bestände.

Auch die Vergütung für die Verwaltung des XRP-ETF wird künftig anders abgewickelt. 21Shares erhält diese Gebühr nicht mehr wöchentlich, sondern einmal pro Quartal. Auffällig ist vor allem, dass die Vergütung in XRP gezahlt wird.

Die Änderung fällt in eine Phase, in der XRP-ETF erneut deutliche Zuflüsse verzeichnen. Am Montag flossen 13,82 Millionen Dollar zu, am Dienstag folgten 24 Millionen Dollar und am Mittwoch etwas mehr als 28 Millionen Dollar.

TOXR bleibt dennoch der einzige XRP-ETF mit negativen kumulierten Nettozuflüssen. Sie belaufen sich auf rund minus 20,06 Millionen Dollar.

Der Fonds von Bitwise bleibt vorerst der größte Anbieter unter den XRP-ETF. Dort sind inzwischen netto rund 575 Millionen Dollar zugeflossen.

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