Newsbit
Im Store ansehen
Ansehen

Eine mögliche milliardenschwere Übernahme von PayPal ist vorerst vom Tisch. Der Zahlungsdienstleister Stripe und die Beteiligungsgesellschaft Advent haben ihre Übernahmepläne gestoppt, berichtet Bloomberg unter Berufung auf Insider. Zuvor soll das Konsortium mehr als 50 Milliarden US-Dollar geboten haben.

Die Nachricht löste unmittelbar eine deutliche Kursreaktion aus. Auf der alternativen Handelsplattform Blue Ocean fiel die PayPal-Aktie am Freitag nach Handelsschluss an der Wall Street um bis zu 14 Prozent. Die Übernahmegerüchte hatten zu den Gründen gehört, warum sich der Titel in den vergangenen Monaten kräftig erholt hatte.

Übernahmegespräche um PayPal gescheitert

Die Verhandlungen hatten zuvor noch vielversprechend gewirkt. Stripe und Advent waren früheren Berichten zufolge bereit, mehr als 50 Milliarden US-Dollar für PayPal zu zahlen. Dem Zahlungsdienstleister reichte das jedoch nicht.

The Wall Street Journal berichtete in diesem Monat, PayPal habe das erste Angebot als zu niedrig bewertet. Anschließend sollen die Parteien über einen höheren Preis verhandelt haben. Eine Einigung kam jedoch nicht zustande, und Bloomberg zufolge haben Stripe und Advent ihren Vorstoß inzwischen beendet.

Ganz geschlossen ist die Tür womöglich noch nicht. Sollten sich die Rahmenbedingungen ändern, könnten Stripe und Advent später mit einem neuen Angebot zurückkehren.

Wäre der Deal zustande gekommen, wäre es eine der größten fremdfinanzierten Übernahmen der Geschichte gewesen.

Übernahmespekulation stützte die PayPal-Aktie

PayPal war Ende der neunziger Jahre einer der Pioniere des digitalen Bezahlens, bekam in den vergangenen Jahren aber deutlich mehr Konkurrenz. Unternehmen wie Apple und Google gewannen Marktanteile, während PayPal Mühe hatte, seine Zahlungstechnologie zu erneuern.

Der gesunkene Börsenwert machte PayPal schließlich für potenzielle Käufer interessant. Newsbit berichtete im Februar, dass Stripe Interesse an Teilen von PayPal hatte oder sogar eine vollständige Übernahme erwog.

Seitdem hat sich die Stimmung gegenüber PayPal deutlich aufgehellt. Die Übernahmegerüchte spielten dabei eine wichtige Rolle, doch auch die jüngsten Quartalszahlen fielen besser aus als erwartet. Die Aktie legte in diesem Quartal um mehr als 40 Prozent zu; PayPal kommt damit inzwischen auf einen Börsenwert von rund 52,6 Milliarden US-Dollar.

Mit dem Rückzug von Stripe und Advent fällt nun ein wichtiger Kurstreiber weg. Das erklärt, warum Anleger so heftig auf die Nachricht reagierten, dass die Übernahme vorerst nicht zustande kommt.

Neuer PayPal-Chef setzt auf eigenständige Erholung

PayPal versucht unterdessen, aus eigener Kraft die Wende zu schaffen. Das Unternehmen trennte sich Anfang dieses Jahres von CEO Alex Chriss und ernannte Enrique Lores zu seinem Nachfolger. Seit März steht er an der Spitze.

Lores will klarere Finanzziele einführen und jedem Geschäftsbereich eigene Umsatzziele vorgeben. Anleger sollen dadurch besser erkennen können, welche Bereiche tatsächlich wachsen und wo PayPal zurückfällt.

Stripe richtet den Blick unterdessen auch auf künstliche Intelligenz. Der Zahlungsdienstleister gab Anfang dieses Monats die Übernahme von OpenRouter bekannt, einer schnell wachsenden Plattform, die Zugang zu Hunderten KI-Modellen bietet.

Partnerinhalt

Schon deine 15 XRP als Willkommensbonus beansprucht?

Bitvavo in Zusammenarbeit mit Newsbit bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion ist nur für kurze Zeit gültig.

Eröffne ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.

👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten

Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.

Achtung: Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Du kannst deine Einlage ganz oder teilweise verlieren.

15 XRP sichern Sie werden weitergeleitet zu
bitvavo-mark-and-logo-grey

warsh

Kevin Warsh schwieg drei Monate: Heute folgt sein erster großer Test

warsh
Shein
Mark Carney
Mehr Börse news

Meist gelesen

Ripple, XRP
Vancouver, KANADA – 30. April 2024: Ripple- und XRP-Icons sind auf einem iPhone-Display zu sehen
Chart mit fallenden Candlesticks