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Ethereum (ETH) legt heute um gut drei Prozent zu und entwickelt sich damit deutlich stärker als Bitcoin (BTC). Die relative Stärke von ETH hält damit an. Nach Einschätzung von Newsbit-Analyst Erik Juffermans hellt sich auch das technische Bild zunehmend auf. Ist der Bärenmarkt damit vorbei, und welche Kursmarken rücken jetzt in den Fokus?
Die Marke von 2.500 Dollar war in den vergangenen Tagen ein wichtiger Widerstand für Ethereum. Heute versucht der ETH-Kurs, diese Hürde endgültig zu überwinden. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert ETH bei rund 2.530 Dollar.

Juffermans verweist zudem auf ein weiteres positives Signal. Der Ethereum-Kurs hat sich über 2.400 Dollar gehalten. Diese Marke hatte in den vergangenen Monaten noch als hartnäckiger Widerstand fungiert. Dass ETH sie überwunden hat und vorerst darüber bleibt, stärkt aus Sicht des Analysten das technische Bild.
Die Marke von 2.400 Dollar bleibt dennoch relevant. Sie wird laut Juffermans vor allem dann wichtig, wenn der Kurs erneut unter Druck gerät. Solange ETH darüber notiert, behalten Käufer die Kontrolle.
Auch auf längere Sicht hat sich laut Juffermans etwas verändert. Erstmals in diesem Bärenmarkt sieht er genügend technische Gründe, Ethereum wieder optimistischer zu beurteilen.
Der folgende Chart zeigt den gesamten Verlauf des Bärenmarktes. Mit dem jüngsten Anstieg hat Ethereum erstmals seit dem Hoch des vergangenen Jahres ein sogenanntes Higher High markiert. Der Kurs stieg damit über ein früheres wichtiges Hoch. Zugleich wurde der Ausbruch von hohem Handelsvolumen begleitet.

Nach Einschätzung von Juffermans liegt damit ein technischer Strukturbruch vor. Vereinfacht gesagt wurde die Abwärtsstruktur des Kurses durchbrochen. Für eine mögliche Wende des langfristigen Trends ist das ein wichtiges erstes Signal.
Das heißt nicht, dass ein deutlicher Rückgang vom aktuellen Niveau ausgeschlossen ist. Juffermans hält es jedoch für weniger wahrscheinlich, dass Ethereum noch einmal unter das frühere Tief bei rund 1.500 Dollar fällt. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies der Boden des aktuellen Bärenmarktes war, ist aus seiner Sicht durch den jüngsten Ausbruch deutlich gestiegen.
Kurzfristig hält Juffermans Vorsicht weiterhin für angebracht. Der Tageschart wirkt inzwischen deutlich überhitzt. Eine Korrektur in den kommenden Wochen bleibt daher möglich.
Ein Rücksetzer in Richtung der psychologisch wichtigen Marke von 2.000 Dollar ist nach Einschätzung des Newsbit-Analysten ein Szenario, auf das Anleger vorbereitet sein sollten. Das würde nicht automatisch bedeuten, dass das verbesserte langfristige Bild hinfällig wird.
Vorerst hat der Kryptomarkt – und Ethereum im Besonderen – Rückenwind. Juffermans richtet den Blick deshalb zunächst nach oben. Bei rund 2.800 Dollar sieht er das nächste wichtige Kursziel. Dafür darf der Ethereum-Kurs allerdings nicht erneut unter 2.400 Dollar fallen.
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