Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP
gratis sichern
Berkshire Hathaway beginnt unter Vorstandschef Greg Abel, seine enorme Liquiditätsreserve deutlich aktiver einzusetzen. Die Investmentholding kaufte im zweiten Quartal Aktien im Wert von fast 20 Milliarden US-Dollar und gab zusätzlich rund 4,5 Milliarden US-Dollar für eigene Aktien aus.
Damit scheint Warren Buffetts Nachfolger eher bereit zu sein, große Summen zu investieren. Die gewaltige Kassenposition von Berkshire sank binnen drei Monaten von rund 397 Milliarden auf 365,5 Milliarden US-Dollar. Auch die Unternehmen des Konzerns entwickelten sich besser. Der operative Gewinn stieg um 16 Prozent auf fast 13 Milliarden US-Dollar.
Jahrelang hielt Berkshire immer größere Bargeldbestände vor. Buffett beklagte regelmäßig, Aktien und Unternehmen seien zu teuer, um attraktive Großinvestitionen zu finden.
Unter Abel zeichnet sich nun ein Wandel ab. Berkshire nahm Anfang des Jahres erstmals seit mehr als einem Jahr wieder Aktienrückkäufe auf. Im zweiten Quartal flossen dafür rund 4,5 Milliarden US-Dollar ab, der höchste Betrag seit 2021.
Abel hatte zuvor erklärt, Berkshire kaufe wieder eigene Aktien, weil das Management den inneren Wert des Unternehmens über dem Börsenkurs sehe.
Nach Einschätzung der CFRA-Analystin Cathy Seifert dürften Aktionäre positiv auf die Aktienrückkäufe reagieren. Zugleich wertet sie die Entscheidung als Signal, dass Abel inzwischen tatsächlich die Führung übernommen hat.
Dabei blieb es nicht. Berkshire erwarb im Quartal Aktien im Wert von fast 20 Milliarden US-Dollar. Ein auffälliges Ziel für einen Teil des Kapitals ist Alphabet, die Muttergesellschaft von Google.
Berkshire investierte 10 Milliarden US-Dollar in Alphabet und unterstützt damit Investitionen des Technologiekonzerns im Umfeld künstlicher Intelligenz.
Das ist bemerkenswert für ein Unternehmen, das unter Buffett jahrelang bei großen Engagements in schnelllebiger Technologie zurückhaltend war. Durch die Investition gehört Alphabet inzwischen zu den fünf größten Aktienpositionen von Berkshire. Chevron ist dadurch aus den Top fünf gefallen.
Auch abseits der Börse wurde Abel aktiv. Berkshire zahlt 6,8 Milliarden US-Dollar für den Hausbauer Taylor Morrison Home. Die Übernahme wurde im dritten Quartal abgeschlossen.
Die beiden Milliardeninvestitionen zeigen, dass Abel bereit ist, Berkshires enorme Kassenposition zügiger einzusetzen, wenn er attraktive Chancen sieht. Dennoch stehen mit 365,5 Milliarden US-Dollar weiterhin außergewöhnlich hohe Mittel für neue Investitionen und Übernahmen bereit.
Auch die vollständig zu Berkshire gehörenden Unternehmen schnitten insgesamt besser ab. Der operative Gewinn stieg im zweiten Quartal um 16 Prozent auf fast 13 Milliarden US-Dollar.
Bei der Bahngesellschaft BNSF legte der Nettogewinn um 6,3 Prozent auf rund 1,6 Milliarden US-Dollar zu. Die Gruppe aus Industrieunternehmen, Dienstleistern und Einzelhändlern steigerte den Gewinn sogar um 24 Prozent auf 4,5 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn der Energiesparte stieg um 27 Prozent auf 891 Millionen US-Dollar.
Beim Versicherer Geico lief es dagegen schlechter. Der Vorsteuergewinn aus dem Versicherungsgeschäft sank um 45 Prozent auf 994 Millionen US-Dollar. Höhere Schadensforderungen sowie steigende Ausgaben für Provisionen und Werbung belasteten das Ergebnis.
Trotz des höheren Gewinns bleibt die Aktie von Berkshire Hathaway in diesem Jahr hinter dem breiteren US-Aktienmarkt zurück. Die Class-B-Aktien lagen am Freitag 3,8 Prozent über dem Stand zu Jahresbeginn. Der S&P 500 stieg im selben Zeitraum um rund 13 Prozent.
Bitcoin hat Nvidia nach einer auffallend starken Phase für BTC als renditestärkste große Anlage des vergangenen Jahrzehnts überholt.
Elon Musk baut SpaceX mit einem 100 Milliarden Dollar teuren Raumhafen in Louisiana aus, der Tausende Starship-Starts pro Jahr ermöglichen soll.
Bill Gates will Arbeitsplätze vor KI schützen und plädiert für eine Robotersteuer, um eine großflächige Verdrängung von Beschäftigten einzudämmen.
Google Gemini geht davon aus, dass XRP bis zum 1. September weiter zulegen könnte, warnt aber auch vor einer möglichen Korrektur auf 1,20 Dollar.
Grok erwartet für den 1. September einen XRP-Kurs von 1,65 Dollar, im besten Fall 2 Dollar. Zunächst muss die Zone um 1,55 Dollar halten.
Der Kryptomarkt hat in dieser Woche kräftig zugelegt, nun legen die Kurse eine Verschnaufpause ein. Der morgige Tag wird entscheidend.