Der Bitcoin-Derivatemarkt hat einen bemerkenswerten neuen Meilenstein erreicht. Neue Daten von CryptoQuant zeigen, dass der Hebeleffekt im Markt auf den höchsten Stand im Jahr 2024 gestiegen ist.
Investoren gehen mehr Risiken ein
Der untenstehende Indikator von CryptoQuant misst die zunehmende Nutzung von Hebeln durch Investoren. Dies tut der Leverage Ratio, indem sie das Open Interest auf dem Derivatemarkt (das Ausmaß, in dem Händler mit Hebeln agieren) mit der Menge an Bitcoin auf den Börsen vergleicht.

Ein hohes Verhältnis kann für den Markt auch ein zweischneidiges Schwert sein. Auf der einen Seite zeigt es, dass Investoren zunehmend bereit sind, auf Bitcoin zu spekulieren.
Auf der anderen Seite kann es auch zu enormen Liquidationswellen führen, wenn der Bitcoin-Kurs weiter fällt, was den Abwärtsdruck nur noch verstärken würde.
Volatilität steht bevor
Diese Entwicklung hat jedenfalls die Aufmerksamkeit der Analysten erregt. Das ist nicht überraschend, denn theoretisch kann dies zu erheblichen Kursexplosionen führen.
Zum Beispiel in Form von Long-Liquidationen, aber natürlich auch durch einen sogenannten Short Squeeze. Sollte Bitcoin die Marke von 60.000 Dollar überschreiten, könnte dies theoretisch zu einer großen Menge an Liquidationen führen.
Der beliebte Analyst CryptoBullet hat jedenfalls weiterhin großes Vertrauen in Bitcoin. Er ist der Meinung, dass der aktuelle Zyklus nicht dem von 2017 oder 2021 ähnelt, sondern dem von 2013.
Auf der Grundlage dieser Schlussfolgerung erwartet er einen Bitcoin-Kurs von etwa 100.000 Dollar für diesen Zyklus. Das würde bedeuten, dass wir das absolute Hoch von Bitcoin mit den 73.800 Dollar im März 2024 noch nicht gesehen haben.
Glaubst du, dass Bitcoin in den Jahren 2024 oder 2025 ein neues Allzeithoch erreichen kann? Und was wäre deiner Meinung nach dafür nötig? Derzeit scheint das Wichtigste zu sein, dass wir zumindest eine Rezession in den USA vermeiden.
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