Der Bitcoin-Kurs ist wieder über 114.000 US-Dollar geklettert, nachdem es gestern zu einem deutlichen Rücksetzer gekommen war. Damit senden die Bullen ein klares Signal an die Börse, und der Markt scheint sich vom Shutdown der US-Regierung kaum beeindrucken zu lassen.
Unsicherheit über den Shutdown der US-Regierung
Das große Thema derzeit ist der Shutdown der US-Regierung. Das bedeutet im Kern, dass es in der US-Politik keine Einigung über den Haushalt gibt und staatliche Dienste daher nicht bezahlt werden können.
Eine Folge davon ist unter anderem, dass die für diese Woche geplanten Konjunkturdaten voraussichtlich nicht veröffentlicht werden.
Diese Woche stehen wichtige Daten zum US-Arbeitsmarkt an. Nun besteht die Gefahr, dass diese Zahlen ausfallen – obwohl sie für die Geldpolitik der US-Notenbank entscheidend sind.
Fallen die Arbeitsmarktdaten etwa stärker aus als erwartet, könnte das die Zahl der für 2025 und 2026 erwarteten Zinssenkungen deutlich nach unten korrigieren.
Für Trump könnte das Ausbleiben der Veröffentlichung durchaus gelegen kommen, weil er womöglich befürchtet, dass sie erneut schlecht ausfallen. Träfe das zu, dürfte die Kritik an seiner Politik zunehmen.
Wenn wir uns jedoch auf die obige Grafik von Michael McDonough stützen, müssen wir uns hinsichtlich der Marktauswirkungen des Shutdowns keine Sorgen machen. Der S&P 500 scheint sich historisch jedenfalls wenig darum zu scheren.
Das große Bild bleibt bullish
Gleichzeitig bleibt das große Bild für Bitcoin bullish. Die finanziellen Rahmenbedingungen sind günstig und deuten auf eine Fortsetzung des Bullenmarkts hin.
Das Wirtschaftswachstum liegt bei rund 3 Prozent, die Regierung versucht, die Wirtschaft mit allen Mitteln anzukurbeln, die US-Notenbank hat begonnen, die Zinsen zu senken, und das KI-Narrativ, das den Bullenmarkt antreibt, lebt weiterhin.
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