Seit Jahren prophezeien viele Krypto-Enthusiasten Bitcoin (BTC) eine große Zukunft. Während die digitale Währung einst wertlos war, hat sie inzwischen ein Allzeithoch (ATH) von fast 109.000 US-Dollar erreicht.
Laut Joe Burnett, Director of Market Research bei Unchained, wird dieser Preisrekord im Jahr 2035 förmlich zerschmettert – mit einem geschätzten Wert von 10 Millionen US-Dollar pro Bitcoin. In seiner Veröffentlichung The Mustard Seed untermauert Burnett seine gewagte Prognose mit zwei entscheidenden Faktoren.

Warum Kapital in Bitcoin fließt
Das weltweite Vermögen wird derzeit auf 900 Billionen US-Dollar geschätzt. Dieses ist auf verschiedene Anlageklassen wie Immobilien, Anleihen, Aktien und Gold verteilt. Doch all diese Vermögenswerte haben laut Burnett einen inflationären Charakter:
- Gold wächst jährlich um etwa 2 % durch den Bergbau, was die Knappheit verringert.
- Immobilien werden durch neue Bauprojekte jährlich um rund 2,4 % erweitert.
- Aktien unterliegen Wettbewerb und Marktdruck, was die Gewinne schmälert.
- Fiatgeld verliert durch Inflation an Kaufkraft.
Bitcoin hingegen hat ein festes Limit von 21 Millionen Coins. Obwohl diese Grenze noch nicht erreicht ist, bedeutet dies langfristig, dass BTC nicht verwässert werden kann – anders als andere Wertspeicher. Burnett vergleicht diesen Effekt mit einem „Wasserfall-Effekt“: Kapital fließt immer in die effizienteste Speicherform. In einer Welt, in der traditionelle Anlagen ständig an Wert verlieren, wird Bitcoin zunehmend als sicherer Hafen angesehen.
Deflationäre Technologie als Katalysator
Ein weiterer Antrieb für das potenzielle Wachstum von Bitcoin ist laut Burnett der Einfluss von künstlicher Intelligenz (KI) und Automatisierung. Innovationen wie 3D-Druck und automatisierte Lieferketten machen Produkte günstiger, während der inflationäre Druck des Fiatgeldes diese natürlichen Preisrückgänge überdeckt.
Bitcoin hingegen würde – im Gegensatz zu traditionellen Währungen – natürliche Deflation zulassen. Das bedeutet, dass die Kaufkraft von BTC-Inhabern exponentiell steigen könnte. Laut Burnett könnte deine Kaufkraft bis 2035 um das Hundertfache wachsen, wenn du deine Coins heute hältst. Dies liegt an einem doppelten Effekt: einerseits dem steigenden Bitcoin-Kurs, andererseits den sinkenden Preisen von Waren und Dienstleistungen durch technologische Fortschritte.
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