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Der Bitcoin-Kurs zeigt sich in dieser Woche weiter sehr robust und ist in den vergangenen 24 Stunden um mehr als 1 Prozent gestiegen. Damit notiert Bitcoin (BTC) bei 66.300 Dollar. Bitcoin scheint damit wieder an Stärke zu gewinnen und sich dem Ende des Bärenmarkts zu nähern.
Die größte Gefahr bleibt jedoch der Krieg mit Iran. Zugleich spielt die Berichtssaison an den Börsen eine wichtige Rolle.

Die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Iran nehmen unterdessen weiter zu. Das US-Militär griff in der elften Nacht in Folge iranische Ziele an. Getroffen wurden unter anderem militärische Kommandozentren, Drohnenlager und logistische Infrastruktur.
Nach Angaben des US-Außenministers Marco Rubio ist die Kontrolle über die Straße von Hormus der wichtigste Streitpunkt in den Verhandlungen. Iran pocht demnach darauf, den Schiffsverkehr durch die Meerenge kontrollieren und gegebenenfalls Gebühren erheben zu dürfen. Die Vereinigten Staaten bestehen hingegen darauf, dass die internationale Schifffahrtsroute ohne verpflichtende iranische Abgaben oder Beschränkungen offen bleibt.
Rubio warnte, eine iranische Kontrolle würde einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen. Wenn ein einzelnes Land eigenmächtig bestimmen könne, welche Schiffe eine internationale Meerenge passieren dürfen, könne dies auch andernorts ähnliche Konflikte auslösen. Damit geht es bei der Frage um mehr als nur den aktuellen Krieg zwischen Iran und den Vereinigten Staaten.
Für Bitcoin bleibt das ein erhebliches Risiko. Rund 20 Prozent der weltweiten Energieströme führen durch die Straße von Hormus. Weitere Störungen könnten den Ölpreis erneut nach oben treiben, die Inflation anheizen und Notenbanken zwingen, länger restriktiv zu bleiben. Dass Bitcoin trotz elf aufeinanderfolgender Nächte mit US-Angriffen weiter steigt, zeigt jedoch erneut die relative Stärke des Coins.
Neben dem Krieg mit Iran ist auch die Berichtssaison an den Börsen für Anleger wichtig. Auch für Bitcoin kommt es darauf an, dass der KI-Bullenmarkt intakt bleibt. Ohne ihn ist fraglich, wie widerstandsfähig die Wirtschaft tatsächlich ist.
Der Hype um KI ist inzwischen so groß, dass der Ausbau von Rechenzentren und alles, was damit zusammenhängt, eine wichtige Rolle für das Wirtschaftswachstum spielt. Hinzu kommen die hohen Aktienkurse, die einen Vermögenseffekt auslösen. Verbraucher fühlen sich wohlhabender und geben entsprechend mehr Geld aus.
Vor diesem Hintergrund sind die heutigen Zahlen von Alphabet, der Google-Mutter, besonders wichtig. Zudem lohnt sich an diesem Mittwoch ein Blick auf Tesla; morgen legt Intel seine Zahlen vor.
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