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Der Kryptomarkt belebt sich, da Bitcoin (BTC) ein neues Allzeithoch von 122.800 Dollar erreicht hat. Während Anleger ihre Begeisterung wiederfinden, macht der Vermögensverwalter Grayscale einen bemerkenswerten Schritt, der viele Fragen aufwirft.
Grayscale hat stillschweigend einen Antrag eingereicht bei der US-Börsenaufsicht SEC. Der Regulator bestätigte den Eingang über eine sogenannte S-1 Registrierungserklärung. Ein solches Dokument ist üblicherweise der erste Schritt zu einem Börsengang (IPO). Was genau in dem Antrag steht, bleibt vorerst geheim.
Warum so geheimnisvoll? Das ist eine bewusste Strategie. Durch das vertrauliche Einreichen eines Antrags kann ein Unternehmen hinter den Kulissen mit Regulierungsbehörden diskutieren und Feedback einarbeiten, ohne sofort sensible Pläne öffentlich zu machen.
Grayscale ist alles andere als ein kleiner Akteur. Das Unternehmen verwaltet über 21,7 Milliarden Dollar in Krypto. Zu diesem Vermögen gehört auch ein großer Bitcoin Spot ETF, das zweitgrößte Fonds seiner Art, direkt nach dem von BlackRock. Auch Ethereum (ETH) ist Teil des Angebots.
Aber Grayscale möchte weiter wachsen. Es liegen bereits neue Anträge bei der SEC für Fonds basierend auf Solana (SOL) und Litecoin (LTC).
Bitcoin ist damit längst keine Nische mehr für Technik-Nerds. Auch in der traditionellen Finanzwelt gewinnt Krypto zunehmend an Boden.
Grayscale ist nicht der einzige mit Börsenambitionen. Letzten Monat ging Stablecoin-Herausgeber Circle (bekannt von USDC) an die Börse. Das wurde ein durchschlagender Erfolg: der Aktienkurs stieg in zwei Wochen um 750 Prozent.
Auch die Krypto-Börse Coinbase machte bereits 2021 den Schritt. Und Unternehmen, die Bitcoin kaufen, werden Mainstream: das Strategy von Michael Saylor liegt inzwischen über 597.000 BTC.
Es scheint, als würden Krypto-Unternehmen massenhaft ihren Platz in der finanziellen Champions League beanspruchen. Grayscale’s Zug ist erneut ein starkes Signal dafür.
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