Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP
gratis sichern
Die Europäische Zentralbank (EZB) entscheidet am Donnerstag erneut über die Zinsen. Obwohl der Ölpreis in den vergangenen Wochen gestiegen ist und die Unsicherheit über die Inflation zugenommen hat, rechnen die meisten Ökonomen und Finanzmärkte damit, dass die Notenbank die Zinsen diesmal unverändert lässt. Zugleich wächst die Erwartung, dass im September eine weitere Zinserhöhung folgt.
Die EZB hatte den Leitzins erst im vergangenen Monat um 0,25 Prozentpunkte auf 2,25 Prozent angehoben. Am Zinsswapmarkt, an dem Anleger auf künftige Zinsbewegungen setzen, gilt eine erneute Anhebung an diesem Donnerstag als wenig wahrscheinlich. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September liegt derzeit bei rund 85 Prozent.
Michael Field, Chefstratege für europäische Märkte bei Morningstar, rechnet ebenfalls damit, dass die EZB in dieser Woche abwartet.
„Da die EZB im vergangenen Monat entschlossen gehandelt hat, steht sie diesmal nicht unter Druck, die Zinsen erneut anzuheben. Mehr als 90 Prozent der Ökonomen gehen davon aus, dass der Leitzins bei 2,25 Prozent bleibt.“
Aus seiner Sicht ist die geopolitische Lage weiterhin zu unsicher. Die anhaltenden Spannungen um den Iran und die steigenden Ölpreise erschweren eine Einschätzung, wie sich die Inflation in den kommenden Monaten entwickelt.
Auch Ulrike Kastens, Senior-Ökonomin bei DWS, geht davon aus, dass die Notenbank lieber bis September wartet. Bis dahin liegen der EZB neue Inflationsdaten und aktualisierte Konjunkturprognosen vor, sodass die Währungshüter eine besser fundierte Entscheidung treffen können.
Die Inflation in der Eurozone lag im Juni zwar bei 2,8 Prozent und damit niedriger als zunächst erwartet, sie bleibt jedoch über dem Zielwert von zwei Prozent. Die Kerninflation ging auf 2,4 Prozent zurück.
Der jüngste Ölpreisanstieg sorgt jedoch für neue Unsicherheit. Seit die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran Anfang Juli wieder zunahmen, hat sich ein Barrel Brent-Öl um etwa sechzehn Prozent verteuert. Das verstärkt die Sorge, dass höhere Energiepreise die Inflation erneut anfachen könnten.
Viele Ökonomen sehen bislang dennoch keine Hinweise auf sogenannte Zweitrundeneffekte. Gemeint sind Entwicklungen, in denen Unternehmen höhere Kosten an Verbraucher weitergeben, Beschäftigte daraufhin höhere Löhne fordern und die Inflation sich weiter verfestigt.
Felix Schmidt, Senior-Ökonom bei Berenberg, erwartet daher, dass EZB-Präsidentin Christine Lagarde auf der Pressekonferenz kaum Hinweise zur nächsten Sitzung geben wird. Aus seiner Sicht will sich die Notenbank für den Rest des Jahres größtmögliche Flexibilität bewahren.
Mehrere Ökonomen weisen darauf hin, dass eine Zinserhöhung später im Jahr wahrscheinlicher ist als ein unmittelbarer Schritt in dieser Woche. Auch ING-Ökonom Carsten Brzeski erwartet am Donnerstag keine Änderung der Geldpolitik, schließt aber nicht aus, dass der jüngste Ölpreisanstieg die Debatte innerhalb der EZB neu belebt.
Nach aktuellen Erwartungen bleibt der Einlagensatz am Donnerstag bei 2,25 Prozent. Der Hauptrefinanzierungssatz liegt bei 2,40 Prozent, der Spitzenrefinanzierungssatz bei 2,65 Prozent.
Nach der Sitzung am Donnerstag stehen in diesem Jahr noch drei Zinsentscheidungen auf der Agenda. Die nächste Sitzung findet am 10. September statt. Viele Analysten sehen gerade diesen Termin als möglichen Zeitpunkt für einen weiteren Schritt der EZB.
Bitvavo in Zusammenarbeit mit Newsbit bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion ist nur für kurze Zeit gültig.
Eröffne ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.
👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten
Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.
Achtung: Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Du kannst deine Einlage ganz oder teilweise verlieren.
Sicher bezahlen mit
Ukrainische Drohnenangriffe treffen russische Raffinerien. Moskau will das Exportverbot für Diesel deshalb erneut verlängern.
Nach der ersten US-Zinserhöhung seit drei Jahren zeigen PMI-Daten und Reden von Fed-Vertretern in dieser Woche, ob noch 2024 ein weiterer Schritt folgt.
Die USA und China kommen in Gesprächen über KI und Handel voran, kurz vor dem wichtigen Treffen zwischen Trump und Xi.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.
Siebzehn Generalstaatsanwälte aus US-Bundesstaaten warnen vor dem CLARITY Act – kurz bevor der Senat über das wichtige Kryptogesetz abstimmt.
Der XRP-Kurs hat eine wichtige Widerstandsmarke überwunden. Eine entscheidende Abstimmung über den CLARITY Act könnte morgen für neuen Auftrieb sorgen.