Kürzlich kursierten Gerüchte über eine mögliche Berufung in dem Fall zwischen Ripple und der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC). Der Rechtsexperte Fred Rispoli teilte in einem Beitrag auf X mit, dass eine eventuelle Berufung gegen Ripple keine direkten Auswirkungen auf die Leistung von XRP während des kommenden Bull Runs haben wird.
Rispoli weist darauf hin, dass, falls eine Berufung eingelegt wird, eine endgültige Entscheidung des Gerichts erst 2026 erwartet wird. Daher müssen sich Anleger kurzfristig keine Sorgen machen.
Darüber hinaus merkt Rispoli an, dass die Auswirkungen des SEC-Prozesses auf XRP abgenommen haben, vor allem, weil die SEC ihre Durchsetzungsmaßnahmen nun auch auf andere Kryptowährungen wie Cardano (ADA) und Solana (SOL) ausgeweitet hat, indem sie diese als Wertpapiere klassifiziert. Laut dem Rechtsexperten verringert dies den Druck auf XRP.
Andere relevante Faktoren
Im Jahr 2021 konnte XRP sein Allzeithoch (ATH) nicht übertreffen, auch aufgrund des laufenden Gerichtsverfahrens. Dieses Mal erwartet Rispoli jedoch, dass die Auswirkungen des Falls viel geringer sein werden, was es XRP ermöglicht, während des kommenden Bull Runs besser abzuschneiden.
Im Gegensatz zu früheren Bull Runs hat XRP nun Klarheit über seinen Status als Wertpapier beim Handel an Börsen, wie in der Entscheidung von Richterin Torres im Juli 2023 festgestellt wurde. Rispoli erwartet daher, dass die Leistung von XRP während des erwarteten Bull Runs hauptsächlich von Marktfaktoren abhängen wird, die unabhängig von dem Gerichtsverfahren sind.
Ripple steht kurz vor der Einführung einer neuen Stablecoin
Trotz aller rechtlichen Schwierigkeiten entwickelt sich Ripple stetig weiter. Während der Korea Blockchain Week 2024 kündigte Ripple-CEO Brad Garlinghouse an, dass das Unternehmen innerhalb weniger Wochen eine neue Stablecoin namens Ripple USD (RLUSD) einführen wird, die sich derzeit in einer geschlossenen Testphase befindet.
Garlinghouse erklärte auch, dass Ripple aufgrund der strengen SEC-Vorschriften keine Pläne für einen Börsengang (IPO) in den USA hat. Er kritisierte SEC-Vorsitzenden Gary Gensler und warnte Unternehmer vor den hohen Rechtskosten, die mit der Gründung eines Kryptounternehmens in den USA verbunden sind.
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