Der Kryptomarkt färbt sich wieder grün. Während Bitcoin (BTC) nur einen milden Anstieg verzeichnet, ist es vor allem bei Ethereum (ETH) spektakulär. Besonders Projekte, die auf der Smart Contract Plattform aufgebaut sind, verzeichnen enorme Steigerungen.
Ethereum-Kurs testet Widerstandsniveau bei 2.800 Dollar
Ethereum handelte am Montag noch unter 2.500 Dollar, ist seitdem jedoch um mehr als zwölf Prozent gestiegen. Damit testet die Währung jetzt das technische Widerstandsniveau um 2.800 Dollar. Ein Durchbruch über dieses Niveau könnte laut Analysten die Tür zu noch größeren Kursbewegungen öffnen.
Der Anstieg folgt auf eine lange Periode der Konsolidierung. Im April erreichte ETH noch ein lokales Tief bei etwa 1.500 Dollar. Der aktuelle Preis bedeutet einen Anstieg von 87 Prozent im Vergleich zu diesem Tiefpunkt. Damit schneidet Ethereum derzeit deutlich besser ab als Bitcoin (BTC).
Ethereum-Ökosystem im Aufwind
Die Rally von Ethereum zieht andere Token stark nach oben. Innerhalb des Ökosystems steigen vor allem die bekannten DeFi-Projekte wie Uniswap (UNI) und Lido DAO (LDO), mit Gewinnen von jeweils 14,83 und 10,89 Prozent. Auch Skalierungslösungen wie Arbitrum (ARB) und Optimism (OPT) performen gut, mit Steigerungen von 12,1 und 10,6 Prozent in den letzten 24 Stunden.
Chainlink (LINK), ein führender Akteur im Bereich der smart contracts, verzeichnete einen Gewinn von 5,6 Prozent. Aave (AAVE) stieg um 4,44 Prozent.
FOMO treibt Zuflüsse in Ethereum ETFs
Ein wichtiger Faktor hinter dem Anstieg ist das erneuerte Interesse aus dem traditionellen Aktienmarkt. Laut Daten von Farside Investors verzeichnen Ethereum-Spot-ETFs seit drei Wochen in Folge Nettozuflüsse. Das ist ein klares Zeichen für zunehmendes Vertrauen in die Altcoin.
Die starke Leistung von Ethereum kommt nachdem die Münze lange Zeit als unterbewertet im Vergleich zu Bitcoin galt. Diese relative Unterbewertung erreichte kürzlich den niedrigsten Stand seit fünf Jahren. Jetzt, da sich der Trend umkehrt, scheint FOMO (Fear of Missing Out) den Markt in Bewegung zu setzen. Sowohl private als auch professionelle Anleger steigen erneut ein.
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