Tesla hat die erste Vergütung von Elon Musk veröffentlicht, seitdem die Aktionäre sein umstrittenes Vergütungspaket genehmigt haben. Die Summe ist atemberaubend: 158 Milliarden Dollar bis 2025.
Das Unternehmen gab die Zahl am Donnerstag in einem Bericht bei der US-Börsenaufsicht SEC bekannt. Das ist fast ein halbes Jahr, nachdem mehr als 75 Prozent der stimmberechtigten Aktionäre Musks gigantisches Aktienpaket gebilligt hatten. Tesla fügte jedoch sofort kritische Anmerkungen hinzu.
Auf dem Papier 158 Milliarden, in Wirklichkeit null
Laut Tesla kann eine „erhebliche Kluft“ zwischen der gemeldeten Vergütung und dem, was Musk tatsächlich erhält, bestehen. Das liegt daran, dass das gesamte Paket aus Aktienoptionen besteht.
Musk kann diese erst einlösen, wenn Tesla sowohl bestimmte Börsenwertziele als auch operative Meilensteine erreicht. Da diese Ziele 2025 nicht erreicht wurden, betrug seine tatsächliche Vergütung in diesem Jahr null.
Woher kommen die 158 Milliarden?
Der größte Teil des Betrags, etwa 132 Milliarden Dollar, ist eigentlich ein theoretischer Wert. Das ist, was das Aktienpaket zum Zeitpunkt der Zuteilung wert sein könnte, falls Tesla in der Zukunft alle Ziele erreicht. Es handelt sich also nicht um Geld, das jetzt auf Musks Konto liegt, sondern um eine Berechnung auf Basis eines Best-Case-Szenarios.
Die übrigen über 26 Milliarden Dollar stammen aus einem zusätzlichen Aktienpaket, das der Vorstand im August zugewiesen hat. Davon hat Musk schließlich selbst abgesehen, nachdem ein älterer Vergütungsplan aus 2018 erneut eingeführt wurde.
Zusammen ergeben diese beiden Komponenten die riesige Gesamtsumme, aber in der Praxis wurde bislang nichts davon ausgezahlt.
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