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Bitcoin (BTC) steckt in den letzten Wochen in Schwierigkeiten. Jedes Mal, wenn die Münze eine Aufwärtsbewegung macht, folgt schnell eine starke Korrektur.
In der vergangenen Woche ist der Kurs um mehr als 8 % gefallen, und fast alle Altcoins verzeichnen ebenfalls erhebliche Verluste. Was ist los?
Ein wichtiger Faktor hinter dem jüngsten Kursrückgang von Bitcoin ist die makroökonomische Lage. Die Sorgen stammen vor allem aus neuen Daten zum US-Arbeitsmarkt, die auf eine Schwächung hindeuten. Dies hat die Angst vor einer möglichen Rezession geschürt, wodurch sich Anleger von risikoreichen Vermögenswerten wie Bitcoin abwenden.
Darüber hinaus spielt der regulatorische Druck eine große Rolle. Ein negatives Urteil in einem Rechtsstreit gegen Coinbase hat das Vertrauen in den Kryptomarkt weiter erschüttert. Auch der Fall zwischen der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC und Ripple ist noch nicht abgeschlossen, da möglicherweise Berufung eingelegt wird. Diese Unsicherheiten führen zu Zurückhaltung bei institutionellen Anlegern, was unter anderem in den erheblichen Abflüssen aus Bitcoin Spot Exchange Traded Funds (ETFs) zu erkennen ist.
Schließlich kämpft der Technologiesektor mit großen Verlusten. Viele Tech-Aktien haben starke Korrekturen erfahren, was sich auch auf den Kryptomarkt auswirkt. Die Angst vor einer „Tech-Blase“ wächst, insbesondere nach dem enormen Anstieg von Aktien wie Nvidia, die in nur zwei Jahren um mehr als 1.000 % gestiegen sind.
Wann der lang erwartete Bullenmarkt endlich eintreten wird, ist schwer vorherzusagen. Auffällig ist jedoch, dass der aktuelle Bitcoin-Zyklus laut einer Analyse eines Analysten auf der Blockchain-Analyseplattform CryptoQuant starke Parallelen zu dem von 2019 aufweist.
Der Analyst verweist auf die Zunahme von BTC, die sechs Monate oder kürzer auf derselben Adresse verweilen, was stark an die Situation von 2019 erinnert. Damals dauerte es etwa 500 Tage, bis sich Bitcoin erholte und ein neues Allzeithoch erreichte. Es gibt also Hoffnung.
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