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Non-Fungible Tokens (NFTs) erlebten während des sommerlichen Bullenmarkts 2021 ihren großen Durchbruch. Bei diesem Durchbruch spielte der Marktplatz OpenSea eine große Rolle, indem er den Handel mit dieser einzigartigen Form von Tokens durch eine hervorragende Plattform ermöglichte.
Jetzt steckt OpenSea in Schwierigkeiten, da die SEC mittels einer „Wells Notice“ angekündigt hat, dass sie eine Klage gegen den Marktplatz einreichen möchte.
Mittels einer Wells Notice gibt die amerikanische Securities and Exchange Commission (SEC) Unternehmen quasi eine Warnung, dass sie beabsichtigen, eine Klage einzureichen.
In diesem Fall ist die SEC der Meinung, dass OpenSea den unrechtmäßigen Handel mit Wertpapieren (Securities) ermöglicht. Damit deutet die SEC an, dass NFTs (oder zumindest ein Teil davon) nach amerikanischem Finanzrecht als Wertpapiere betrachtet werden.
Das bedeutet, dass sie in gewisser Weise wie Aktien eingestuft werden und dass für deren Ausgabe und Handel bestimmte Regeln gelten. Man kann nicht einfach eine Handelsplattform aufbauen und darauf den Handel mit Aktien ermöglichen. Dafür sind Genehmigungen erforderlich.
OpenSea hat diese Genehmigungen natürlich nicht, ging aber davon aus, dass sie diese für NFTs nicht benötigten. Nun scheint die SEC eine andere Meinung dazu zu haben. Bei OpenSea ist man natürlich nicht erfreut über diese Wells Notice.
„Wir sind schockiert, dass die SEC eine solche Maßnahme gegen Creator und Künstler ergreifen würde“, so der CEO von OpenSea.
„Aber wir sind bereit, aufzustehen und den Kampf aufzunehmen“, fügte Devin Finzer von OpenSea weiter hinzu.
Mit einer Wells Notice ist das Unheil noch nicht geschehen. Im Grunde ist es eine Warnung, dass eine Klage im Raum steht. Theoretisch kann darauf noch reagiert werden.
Finzer sagt jedenfalls, dass sein Unternehmen gegen die Notice kämpfen wird und bereits 5 Millionen Dollar beiseitegelegt hat, um eventuelle rechtliche Kosten für NFT-Creators und Entwickler zu decken.
„Ich hoffe, dass die SEC bald zur Vernunft kommt und mit einem offenen Herzen zuhört“, fügt Finzer noch hinzu.
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