Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Von mysteriösen Milliardären bis hin zu Investoren, die ihr gesamtes Vermögen verloren haben: Die Kryptowelt kennt bemerkenswerte Geschichten über große Vermögen auf der Blockchain. Eine Liste des Blockchain-Analyseunternehmens Arkham Intelligence gewährt einen besonderen Einblick, wer die reichsten Kryptobesitzer der Welt sind.
Satoshi Nakamoto, das Pseudonym des Bitcoin-Erfinders (BTC), führt die Liste der reichsten Kryptobesitzer mit einem Blockchain-Vermögen von etwa 89 Milliarden Dollar an. Damit bleibt der anonyme Bitcoin-Schöpfer mit Abstand der größte Einzelinhaber von Kryptowährungen.
Nakamotos Vermögen besteht ausschließlich aus Bitcoin, die zwischen 2009 und 2010 gemint wurden. Diese Coins sind auf etwa 22.000 Wallet-Adressen verteilt und wurden nie bewegt.
Laut dem Bloomberg Billionaires Index würde Nakamoto mit diesem Vermögen zu den 25 reichsten Menschen der Welt gehören. Allerdings bleibt bei Satoshi ein entscheidender Punkt unklar: Ob Satoshi eine einzelne Person oder eine Gruppe ist, bleibt weiterhin unbekannt.
Nach Nakamoto folgt Justin Sun mit etwa 1,5 Milliarden Dollar in Krypto auf der Blockchain. Der TRON (TRX)-Gründer besitzt unter anderem 1,8 Milliarden TRX, 157.000 stETH (eine Ethereum-Variante für Staking) und 4.000 Bitcoin. Arkham schätzt Suns Gesamtvermögen sogar auf 5 bis 7 Milliarden Dollar.
Auch Vitalik Buterin, der Gründer von Ethereum (ETH), befindet sich in den Top Ten. Sein Blockchain-Vermögen wird auf 533 Millionen Dollar geschätzt und besteht größtenteils aus Ethereum. Damit steht Buterin auf Platz sechs.
Auffällig ist, dass mehrere Namen auf der Liste ihr Vermögen nicht mehr nutzen können. James Howells verlor eine Hardware-Wallet mit 8.000 Bitcoin im Wert von etwa 650 Millionen Dollar. Eine Hardware-Wallet ist ein Gerät von der Größe eines USB-Sticks, auf dem Krypto offline gespeichert wird. Howells sucht noch immer auf einer Müllhalde nach der Festplatte mit seinen Coins und steht auf Platz drei.
Rain Lohmus auf Platz vier verlor den Zugang zu 250.000 Ethereum, die er 2014 während der ICO von Ethereum erhielt. Auch Stefan Thomas, auf Platz fünf, kann nicht mehr auf seine 7.002 Bitcoin zugreifen, da er das Passwort für seine IronKey-Wallet vergessen hat. Ein IronKey ist ein stark gesicherter USB-Stick, der nach mehreren falschen Passwortversuchen dauerhaft gesperrt wird.
Clifton Collins, auf Platz sieben, verlor ebenfalls den Zugang zu Tausenden Bitcoin. Seine privaten Schlüssel waren in einer Angelrute versteckt, die nach seiner Verhaftung verloren ging. Private Schlüssel sind einzigartige Codes, die den Zugang zu Kryptowährungen ermöglichen. Ohne diese Schlüssel hat niemand Zugriff auf die Guthaben, auch der Eigentümer nicht.
Die Plätze acht bis zehn werden von Pionieren der frühen Kryptojahre eingenommen. Shixing Mao, besser bekannt als Discusfish, baute sein Vermögen durch Mining-Aktivitäten in China und die Gründung von Miningpools auf, Gruppen von Minern, die ihre Rechenleistung bündeln, um die Chancen auf Belohnungen zu erhöhen.
Patricio Worthalter ist auf Platz neun vor allem durch Projekte im Ethereum-Ökosystem bekannt, darunter POAP, eine Plattform, die digitale Andenken an Teilnehmer von Blockchain-Veranstaltungen verteilt. James Fickel schließt die Top Ten ab. Er erlangte sein Vermögen hauptsächlich durch frühe Investitionen in Ethereum, die er über Jahre hielt.
Die Wall Street verändert den Bitcoin-Markt grundlegend. Analyst Markus Thielen erklärt, warum ETFs seltener starke Kursanstiege auslösen.
Kiyosaki kauft trotz deutlicher Kursverluste weitere Bitcoin und warnt vor der wachsenden US-Staatsverschuldung und wirtschaftlichen Problemen.
Der Bitcoin-Miner Core Scientific stellt das Mining zum Jahresende endgültig ein. Mit KI-Rechenzentren erzielt das Unternehmen schon jetzt mehr als zwölfmal so hohe Einnahmen wie mit dem Mining.
ChatGPT rechnet für Ende 2026 mit einem XRP-Kurs von 1,45 Dollar. Welches Kurspotenzial gibt es und welche Kursmarken sind wichtig?
Ripple-Chef Brad Garlinghouse äußert sich zu Gerüchten rund um XRP und erläutert die Zukunftspläne des Unternehmens.
Standard Chartered passt seine Kursziele für XRP an und rechnet für 2030 mit 28 Dollar. Die ambitionierte Prognose stößt bei Anlegern auf ein geteiltes Echo.