Der pseudonyme Analyst Rekt Capital meint, es sei fast Zeit für einen Bounce oder sogar eine nachhaltige Erholung des Bitcoin-Kurses. Er stellt fest, dass wir in letzter Zeit viel Verkaufsdruck gesehen haben, aber auch, dass Verkäufer dies nicht mehr lange durchhalten können.
Verkäufer sind erschöpft
„Die Erschöpfung der Verkäufer steht wahrscheinlich bevor“, so Rekt Capital. Damit weist er natürlich darauf hin, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Verkäufer am Markt erschöpft sind.
Das hat Rekt Capital übrigens vor einigen Tagen bereits angedeutet. Es scheint, als hätte er recht, denn heute steht Bitcoin um einige tausend Dollar höher. Zum Zeitpunkt des Schreibens liegt der Bitcoin-Kurs bei 56.800 Dollar, während wir vor wenigen Stunden noch über 57.500 Dollar gehandelt haben.
In dieser Hinsicht könnte es mit der digitalen Währung wieder in die richtige Richtung gehen.

Um die Verkäufer endgültig zu erschöpfen, braucht Bitcoin seiner Meinung nach ein gigantisches Volumen, das in den orangefarbenen Bereich reicht. Dies haben wir jedoch noch nicht gesehen, weshalb er glaubt, dass wir für eine echte Umkehr noch etwas Geduld aufbringen müssen.
Trotz der Korrekturen ist Rekt Capital weiterhin der Ansicht, dass Bitcoin sich in einem Bullenmarkt befindet. „Die Geschichte lehrt uns, dass Bitcoin höchstens noch ein Jahr im aktuellen Bullenmarkt verbleibt“, so Rekt Capital.
Es geht in die richtige Richtung
In der vergangenen Woche reagierte der Markt noch ziemlich negativ auf Daten vom US-Arbeitsmarkt. Der Absturz war nicht so schlimm wie nach dem Arbeitsmarktbericht vom 5. August, aber die Angst schlich sich auch letzte Woche kurzzeitig in den Markt ein.
Inzwischen scheint sich die Lage jedoch wieder etwas beruhigt zu haben.

Während letzte Woche kurzfristig eine Zinssenkung von 0,50% auf 4,75%-5,00% durch die US-Notenbank erwartet wurde, setzt der Markt inzwischen wieder auf eine Zinssenkung von 0,25% bei der Sitzung am 18. September.
Das wäre ein gutes Zeichen. Eine Zinssenkung von 0,50% würde nämlich darauf hindeuten, dass auch die Federal Reserve beginnt, sich Sorgen um den US-Arbeitsmarkt zu machen. Das wäre natürlich das Letzte, was man in einem Bullenmarkt gebrauchen könnte.
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