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Der Bitcoin-Kurs (BTC) fiel am Sonntag auf 87.000 Dollar, belastet durch zunehmende politische Spannungen in den Vereinigten Staaten. Die Wahrscheinlichkeit einer teilweisen Regierungsschließung steigt, während sich Anleger auch auf die erste Zinsentscheidung der Federal Reserve in diesem Jahr vorbereiten. Auch der XRP-Kurs leidet und verzeichnet heute ein Minus von 4,4 Prozent.

Der Rückgang von Bitcoin (BTC) ist Teil einer breiteren Korrektur am Kryptomarkt. Ethereum (ETH) fiel in Richtung 2.840 Dollar, während Solana, XRP und Cardano Verluste von drei bis fünf Prozent verzeichneten.
Insgesamt wurden innerhalb von 24 Stunden Long-Positionen im Wert von 224 Millionen Dollar liquidiert, davon 68 Millionen auf BTC-Futures und 45 Millionen auf ETH-Kontrakten, wie Daten von CoinGlass zeigen.
Ein wesentlicher Faktor für die sinkenden Kurse ist die zunehmende politische Unsicherheit in den USA. Die Gefahr einer teilweisen Regierungsschließung Ende Januar wächst rasch.
Der Mehrheitsführer im Senat, Chuck Schumer, erklärte, seine Partei werde ein bedeutendes Ausgabenpaket blockieren, wenn die Finanzierung für Homeland Security nicht gestrichen wird. Damit droht eine neue Pattsituation im Kongress.
Historisch gesehen führt eine solche Shutdown häufig zu Verkaufsdruck auf Bitcoin (BTC), gefolgt von einer Erholung, sobald sich die Lage beruhigt. Auf der Vorhersageplattform Polymarket wird die Wahrscheinlichkeit eines Shutdowns derzeit auf 76 Prozent geschätzt.
Es gibt weitere schlechte Nachrichten. Donald Trump versetzte Investoren am Samstag mit einer scharfen Warnung in Angst: Sollte Kanada ein Handelsabkommen mit China schließen, würden hundertprozentige Importzölle auf alle kanadischen Waren folgen.
Besonders die Energie- und Automobilindustrie in Nordamerika könnten davon stark betroffen sein. Da die Aussagen am Wochenende getätigt wurden, als die Märkte geschlossen waren, erwarten Analysten am Montag eine heftige Reaktion der Finanzmärkte.
Diese Woche richten Anleger ihren Blick zudem auf zwei weitere wichtige Ereignisse: die Zinsentscheidung der Federal Reserve und die Quartalszahlen großer Technologieunternehmen wie Microsoft, Meta, Tesla und Apple. Es wird erwartet, dass die Fed die Zinsen unverändert lässt, doch die Worte von Vorsitzendem Jerome Powell könnten entscheidend für die Marktstimmung sein.
Bitcoin reagiert zunehmend wie eine risikoreiche Anlage und könnte daher empfindlich auf Aussagen zu künstlicher Intelligenz, Markterwartungen und Inflation reagieren. Das Ergebnis der Zinsentscheidung und die Leistungen der sogenannten „Magnificent 7“ könnten daher neue Volatilität auf dem Kryptomarkt hervorrufen.
Fünf KI-Modelle erwarten, dass der Bitcoin-Kurs am 1. Mai bei etwa 81.000 Dollar liegt. Der Iran-Konflikt könnte die Prognose jedoch beeinträchtigen.
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Die zweite Verhandlungsrunde scheint gescheitert. Investoren befürchten einen längeren Konflikt, der direkte Auswirkungen auf den Bitcoin-Kurs haben könnte.
Der ehemalige Goldman Sachs-Analyst Dom Kwok sagt voraus, dass XRP bis 2030 auf 1.000 Dollar ansteigen könnte. Dies entspräche einem Anstieg von über 74.000 Prozent.
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