Newsbit
Im Store ansehen
Ansehen

Der Bitcoin-Kurs zeigt am Donnerstag eine vorsichtige Erholung. Bitcoin (BTC) notiert wieder über 77.500 Dollar und hat binnen 24 Stunden rund 1,5 Prozent zugelegt. Zuvor war der Kurs noch auf 76.400 Dollar gefallen, doch in diesem Bereich kehrten Käufer zurück.

Auch XRP zeigt Stärke und legt fast drei Prozent zu. Gleichzeitig ist die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung durch die US-Notenbank Federal Reserve etwas gesunken. Am Freitag steht mit dem US-Arbeitsmarktbericht ein wichtiger Termin an, der die nächste Bewegung von Bitcoin bestimmen könnte.

XRP legt am stärksten zu, Bitcoin findet Unterstützung

XRP ist am Donnerstag der stärkste Gewinner unter den großen Coins. Der XRP-Kurs notiert bei rund 1,36 Dollar und damit fast drei Prozent höher als am Vortag. Auch Solana (SOL) erholt sich und steht nach einem Anstieg von rund zwei Prozent wieder nahe der Marke von 100 Dollar.

Ethereum (ETH) bleibt zurück und bewegt sich knapp unter 2.400 Dollar. Auf Wochensicht liegt ETH noch fast vier Prozent im Minus. XRP verlor im selben Zeitraum rund drei Prozent, während Bitcoin den Rückgang auf etwa ein Prozent begrenzt.

Für Bitcoin dürfte vor allem die Marke um 76.350 Dollar entscheidend sein. Nach Einschätzung von Bitfinex-Analysten liegt dort ungefähr der durchschnittliche Einstandskurs aktiver Bitcoin-Anleger.

BTC kam dieser Marke in dieser Woche sehr nahe, anschließend stiegen Käufer ein. Dennoch warnt Bitfinex, dass ein erneuter Rücksetzer nicht ausgeschlossen ist. Der September gilt für Bitcoin historisch als schwieriger Monat. Seit 2013 verlor BTC in diesem Monat im Schnitt 2,95 Prozent.

Hohe Zinsen sind nicht zwingend nur schlechte Nachrichten

Die Erholung von Bitcoin kommt zu einem bemerkenswerten Zeitpunkt. Der Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und Iran hält den Ölpreis hoch, zugleich sind auch die Renditen amerikanischer Staatsanleihen deutlich gestiegen. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen liegt über 4,8 Prozent und damit nahe dem höchsten Stand seit 2023.

Normalerweise können höhere Zinsen Bitcoin unter Druck setzen. Anleger erzielen dann schließlich mehr Rendite mit vergleichsweise sicheren Staatsanleihen. Derzeit ist die Lage jedoch komplexer.

Ein Teil des Renditeanstiegs geht auf Sorgen über hartnäckige Inflation und die US-Finanzpolitik zurück. Genau diese Unsicherheit kann den sogenannten Debasement Trade befeuern. Anleger suchen dann Schutz vor einem möglichen Kaufkraftverlust des Dollars und richten den Blick unter anderem auf Gold und Bitcoin.

Das könnte erklären, warum Bitcoin sich vorerst behauptet, obwohl die Anleiherenditen hoch bleiben. Entscheidend ist daher vor allem, weshalb die Zinsen steigen. Höhere Zinsen aufgrund einer starken Wirtschaft und einer restriktiveren Federal Reserve könnten Gegenwind erzeugen. Sorgen über Inflation, Schulden und den Dollar könnten Bitcoin dagegen in die Karten spielen.

Freitag wird für den Bitcoin-Kurs entscheidend

Vorerst gibt es rund um die Federal Reserve jedoch etwas Entspannung. Laut CME FedWatch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Notenbank am 16. September den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte anhebt, auf etwas mehr als 62 Prozent gefallen. Einen Tag zuvor waren es noch gut 67 Prozent.

Diese Wahrscheinlichkeit liegt dennoch deutlich höher als vor einer Woche. Vor der Rede des Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh in Jackson Hole lag sie noch bei rund 37 Prozent. Eine Zinssenkung im September wird inzwischen gar nicht mehr eingepreist.

Damit rückt der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag noch stärker in den Mittelpunkt. Schwächere Daten als erwartet könnten die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung weiter verringern. Das könnte Bitcoin kurzfristig entlasten und die Marke von 80.000 Dollar wieder in Reichweite bringen.

Ein überraschend starker Arbeitsmarkt könnte dagegen das Gegenteil bewirken. Anleger könnten dann verstärkt mit einer Zinserhöhung rechnen, wodurch der Dollar möglicherweise aufwertet und Bitcoin erneut unter Druck gerät.

Am Freitag wird der wichtige US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht. Laden Sie die Newsbit-App herunter und erhalten Sie sofort eine Benachrichtigung, sobald die Zahlen vorliegen.

Partnerinhalt

Schon deine 15 XRP als Willkommensbonus beansprucht?

Bitvavo in Zusammenarbeit mit Newsbit bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion ist nur für kurze Zeit gültig.

Eröffne ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.

👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten

Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.

Achtung: Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Du kannst deine Einlage ganz oder teilweise verlieren.

15 XRP sichern Sie werden weitergeleitet zu
bitvavo-mark-and-logo-grey

Krypto am Morgen, Bitcoin am Morgen

Krypto am Morgen: Bitcoin-Kurs erholt sich, Trump dämpft Iran-Sorgen

Krypto am Morgen, Bitcoin am Morgen
Strategie
Japan
Mehr Bitcoin news

Meistgelesen

Ripple, XRP
Vancouver, KANADA – 30. April 2024: Ripple- und XRP-Icons sind auf einem iPhone-Display zu sehen
Chart mit fallenden Candlesticks