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Die amerikanischen Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) Spot Exchange-Traded Funds haben gestern einen weiteren Tag zu ihren enttäuschenden Serien hinzugefügt. Die Fonds sind in letzter Zeit gelinde gesagt nicht gerade beliebt, was die Kurse von Bitcoin und Ethereum weiter unter Druck setzt.
Die im Januar eingeführten Bitcoin-ETFs haben gestern laut Daten von Farside Investors 37,2 Millionen Dollar an Kapital verloren. Dies ist bereits der sechste Verlusttag in Folge für die Fonds und markiert die schlechteste Serie seit Mitte Juni.
Ein Lichtblick ist jedoch, dass der jüngste Abfluss deutlich niedriger ist als das, was wir in letzter Zeit gewohnt sind. Seit dem 27. August sind durchschnittlich mehr als 150 Millionen Dollar pro Tag abgeflossen. Der Dienstag markierte mit einem Abfluss von 287,8 Millionen Dollar, dem höchsten seit mehr als vier Monaten, den absoluten Tiefpunkt.
Grayscales GBTC-Fonds verlor wie fast jeden Tag das meiste Kapital mit einem Nettoabfluss von 34,2 Millionen Dollar. Auch Fidelitys FBTC-Fonds und VanEcks HODL-Fonds waren im Minus, mit Verlusten von jeweils 7,6 Millionen und 4,9 Millionen Dollar.
Der Bitcoin-Kurs konnte gestern seine großen Verluste von Dienstagnacht in kürzester Zeit wettmachen – mit einem Anstieg von fast 4% auf 58.500 Dollar – ist jedoch mittlerweile wieder unter die 57.000-Dollar-Marke zurückgefallen.
Die Ende Juli eingeführten Ethereum-ETFs haben gestern bemerkenswerterweise nahezu ebenso viel Kapital verloren, mit einem gemeinsamen Nettoabfluss von 37,5 Millionen Dollar.
Bei den Ethereum-ETFs liegen die Geldströme deutlich niedriger als bei Bitcoin, und daher trifft dieser Verlust die Altcoin erheblich härter. Auch der Unterschied in der Marktkapitalisierung zwischen den beiden Coins spielt hier eine Rolle.
Grayscales ETHE-Fonds war wie üblich das einzige, das gestern schrumpfte, mit einem Abfluss von 40,6 Millionen Dollar. Auch am Dienstag gab es bereits einen Abfluss von 52,3 Millionen Dollar aus dem Fonds, während die Abflüsse davor fünf Tage lang unter 10 Millionen Dollar lagen.
Auch der Ethereum-Kurs schoss gestern um einige Prozent in die Höhe – bis zu einem Höchststand von fast 2.500 Dollar – befindet sich aber inzwischen wieder deutlich niedriger bei rund 2.400 Dollar.
Analyst Ivan Liljeqvist warnt, dass Bitcoin noch nicht seinen Tiefpunkt erreicht hat, während institutionelle Nachfrage einen tieferen Absturz möglicherweise bremst.
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