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Der Bitcoin (BTC)-Kurs ist heute erneut stark gefallen und rutschte unter die psychologische Marke von 81.000 Dollar. Damit wurde das niedrigste Niveau seit Oktober erreicht. Die Kryptowährung befindet sich offiziell in einem Bärenmarkt, mit einem Rückgang von 35 Prozent im Vergleich zum Höchststand zu Beginn des Jahres.
Ein wesentlicher Grund für den Kurssturz ist der anhaltende Abfluss aus Bitcoin-ETFs. Allein am Freitag wurden Vermögenswerte von mehr als 509 Millionen Dollar abgezogen, nach einem Abfluss von 817 Millionen Dollar am Donnerstag. Die Fonds verzeichnen nun seit vier Tagen Verluste und melden einen monatlichen Abfluss von über 1 Milliarde Dollar.
Es ist zudem der dritte Monat in Folge, in dem ETFs Vermögen verlieren, was darauf hindeutet, dass das institutionelle Interesse an Bitcoin nachlässt.
Der Druck auf Bitcoin nahm weiter zu, nachdem Donald Trump den ehemaligen Fed-Direktor Kevin Warsh als neuen Vorsitzenden der Zentralbank ins Spiel brachte. Warsh gilt als ausgeprägter „Falke“ und hatte zuvor die lockere Zinspolitik der Fed kritisiert. Anleger befürchten nun, dass er die Zinsen länger hoch halten wird, was für risikoreiche Anlagen wie Kryptowährungen schlechte Nachrichten sind.
Gleichzeitig nehmen geopolitische Spannungen zu. Laut dem Wall Street Journal erwägt Trump einen gezielten Militärschlag gegen Iran, jedoch ohne in einen langwierigen Krieg verwickelt zu werden. Iran droht seinerseits mit Vergeltung gegen Israel und amerikanische Stützpunkte und schließt nicht aus, die strategische Straße von Hormus zu blockieren. Eine solche Eskalation würde die globalen Energiemärkte stark beeinträchtigen.
Die jüngsten Turbulenzen unterstreichen, dass Bitcoin keine verlässliche Zuflucht bei geopolitischen Spannungen bietet. Anstelle von Krypto suchen Anleger Zuflucht in traditionellen sicheren Häfen wie Gold und dem Schweizer Franken.
Auch ein drohender Shutdown der US-Regierung trägt zur Unsicherheit an den Märkten bei und verstärkt das negative Sentiment gegenüber BTC.
Technisch betrachtet sieht das Bild düster aus. Der Kurs durchbrach mehrere wichtige Unterstützungsniveaus, darunter 85.000 Dollar und das Dezembertief bei 83.885 Dollar. Damit sind alle Gewinne vom Jahresbeginn 2025 ausgelöscht.
BTC ist sowohl unter den 50- als auch den 100-Tage-Durchschnitt gefallen und hat auch die Supertrend-Indikator durchbrochen. Der Kurs fiel unter das sogenannte „Ultimate Support“ Niveau der Murrey Math Lines.
Der Average Directional Index (ADX) steigt weiter an, was auf eine anhaltende Abwärtsdynamik hinweist. Analysten erwarten, dass das nächste Unterstützungsniveau bei etwa 80.000 Dollar liegt. Sollte auch dieses Niveau brechen, könnte ein Rückgang auf das Vorjahrestief bei rund 74.000 Dollar folgen.
Der Bitcoin-Kurs gerät heute im Vorfeld der wichtigen Zinsentscheidung der US-Notenbank deutlich unter Druck.
Der CLARITY Act hat im Senat nicht die nötigen Stimmen erhalten. Am Kryptomarkt kommt es daraufhin zu massiven Verlusten. Das ist der aktuelle Stand.
Jüngere Bitcoin-Käufer liegen erstmals seit dem Hoch im Oktober wieder über einen so langen Zeitraum im Gewinn. Das gilt als Zeichen von Stärke, weil der Verkaufsdruck nachlässt.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.