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Bitcoin sprang plötzlich um 8 % auf 93.000 Dollar, nachdem Donald Trump überraschend die Gründung seiner Strategic Crypto Reserve ankündigte. „Crypto“, weil es sich nicht nur um eine Bitcoin-Reserve handelt, sondern auch XRP, Ethereum, Solana und Cardano einbezogen sind.
„Ich mag auch Bitcoin und Ethereum“, schrieb Donald Trump auf seiner eigenen Plattform Truth Social.

Die vergangene Woche war für Bitcoin eine zum Vergessen. Die Finanzmärkte kämpften mit dem Handelskrieg, den Donald Trump führt, der geopolitischen Unsicherheit, die er schürt, und den sich verschlechternden makroökonomischen Daten.
Das Jahr 2025 begann mit der Angst vor einer neuen Inflationswelle und einer Überhitzung der US-Wirtschaft. In den letzten Wochen waren die Wirtschaftsdaten jedoch häufiger schlechter als erwartet, was plötzlich zu einem Stimmungsumschwung führte. Statt Sorgen um Inflation machten sich die Märkte plötzlich Gedanken über eine mögliche Rezession.
Auch wenn diese Sorge momentan übertrieben erscheint, löste sie eine Welle der Unsicherheit aus, die insbesondere den Kryptomarkt traf. Während der US-Aktienmarkt einige Prozentpunkte verlor, fiel Bitcoin zweistellig.
Nach Trumps Ankündigung wurde ein großer Teil dieses Rückgangs schlagartig wieder wettgemacht – vor allem, weil diese Nachricht völlig unerwartet kam. Die Märkte hatten sich bereits darauf eingestellt, dass es für längere Zeit keine weiteren Informationen über die Strategic Bitcoin Reserve geben würde, die er während seiner Wahlkampagne im vergangenen Jahr versprochen hatte.
Man könnte schließlich annehmen, dass er aktuell dringendere Themen auf dem Tisch hat. Doch offensichtlich fand sich trotzdem die Gelegenheit, eine Ankündigung zur Strategic Bitcoin Reserve zu machen.
Der niederländische Analyst Michaël van de Poppe meldete sich ebenfalls zu Wort, um über die Entwicklungen zu berichten. „Die Märkte verändern sich in dem Moment, in dem niemand es erwartet“, war sein erster Kommentar.
„Der letzte Crash war wahrscheinlich die größte Manipulation aller Zeiten, um Investoren dazu zu bewegen, große Positionen in Bitcoin und Ethereum aufzubauen. Der Boden ist erreicht. Altcoins befinden sich auf ihrem Tiefpunkt. Die letzte Lockerungsphase hat begonnen“, schrieb er auf X.
Für Van de Poppe bleibt zu hoffen, dass Altcoins sich bald besser entwickeln. Er setzte vor langer Zeit alles auf kleinere Coins und verkaufte all seine Bitcoin. Bis jetzt war das jedoch eine schmerzhafte Entscheidung, da ein Altseason noch nicht in Sicht ist und er bisher hauptsächlich Verluste verzeichnete.
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