Früher in dieser Woche berichteten wir bereits, dass Bitcoin (BTC) auf ein sogenanntes ‚Death Cross‘ zusteuert, ein Indikator, der oft auf bevorstehendes Unheil in naher Zukunft hindeutet.
Dennoch gibt es noch eine Chance, dass Bitcoin dieser Bedrohung entkommen kann. Laut einer aktuellen Analyse kann Bitcoin ein ‚Death Cross‘ vermeiden, wenn der Preis über dem entscheidenden Niveau von $62.000 bleibt.
$62.000 ist ein entscheidendes Niveau
Was genau ist ein ‚Death Cross‘ und welche Auswirkungen hat es? Ein ‚Death Cross‘ entsteht, wenn der 50-Tage-Durchschnitt (SMA) von Bitcoin unter den 200-Tage-SMA fällt. Diese Kreuzung wird oft als Signal für einen möglichen Abwärtstrend auf dem Markt angesehen. Historische Daten zeigen jedoch, dass die Folgen eines ‚Death Cross‘ nicht immer negativ sind. Langfristig sind diese Kreuzungen oft weniger bedeutend.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag stieg Bitcoin kurzzeitig über $62.000, handelt jedoch inzwischen wieder um $61.000. Die Grenze von $62.000 ist derzeit entscheidend. Wenn Bitcoin diese Hürde überwinden und über dem 50-Tage-SMA bleiben kann, könnte dies den Beginn einer neuen Aufwärtsbewegung signalisieren.
Bitcoin an einem entscheidenden Wendepunkt: Kann das ‚Death Cross‘ dennoch positiv ausfallen?
Laut dem bekannten Krypto-Analysten Benjamin Cowen befindet sich Bitcoin an einem entscheidenden Punkt. In einem Beitrag auf X weist er darauf hin, dass sich 2023 eine ähnliche Situation ereignete, bei der Bitcoin nach einem ‚Death Cross‘ zu steigen begann.
„Im Jahr 2023 begann BTC seine Rallye direkt nach dem ‚Death Cross.‘ Es durchbrach damals sein 50-Tage-SMA und hielt es als Unterstützung, woraufhin es weiter nach oben ging. Die Nachhaltigkeit dieser Bewegung hängt wahrscheinlich davon ab, ob BTC erneut über sein 50-Tage-SMA ($62k) steigt und es als Unterstützung halten kann, so wie es 2023 der Fall war.“
Obwohl ein ‚Death Cross‘ in der Regel als negativ betrachtet wird, muss es also keine Katastrophe sein. Im letzten Jahr markierte das ‚Death Cross‘ genau den Tiefpunkt, woraufhin Bitcoin von $24.000 aus zu steigen begann.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass dieser Anstieg im letzten Jahr mit der Bankenkrise in den USA zusammenfiel, ein Ereignis, das sich günstig für Bitcoin auswirkte. Cowen betont, dass der Bitcoin-Kurs stark von makroökonomischen Faktoren beeinflusst wird, wie den Zinserwartungen in den Vereinigten Staaten. Wenn es Anzeichen für drastische Änderungen bei den Zinssätzen gibt, könnte dies erhebliche Auswirkungen auf risikobehaftete Anlagen, einschließlich Bitcoin, haben.
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