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Es scheint, dass Bitcoin eine Pause einlegen muss. Gestern fand die zweite „heftige“ Korrektur dieser Woche statt. Zum Zeitpunkt des Schreibens steht der Bitcoin-Kurs bei 66.300 Dollar, was einem Rückgang von 4,10 Prozent in den letzten 24 Stunden entspricht. Nur Solana und BNB erzielten diese Woche gute Renditen mit Anstiegen von jeweils 26 und 20 Prozent.
Was ist plötzlich mit Bitcoin los? Warum steckt die größte Münze des Marktes in Schwierigkeiten?
Lucas Outumuro glaubt, die Antwort zu haben. In einer neuen Analyse teilt er mit, dass die Finanzierungsraten auf dem höchsten Stand seit 2021 sind.
„Die Finanzierungsraten auf Binance und Bybit erreichten gestern Niveaus von 0,06% bis 0,09%, die man alle 8 Stunden zahlen musste, um seine Positionen offen zu halten. Diese Kosten übersetzen sich in eine jährliche Zahlung von 93% bis 168%, um eine Long-Position auf Bitcoin zu eröffnen. Diese abnormal hohen Finanzierungsraten sind ein Indiz dafür, dass der Markt zu optimistisch ist“, so Outumuro.
Laut dem Analysten bildet dieses übermäßig bullische Derivate-Bild eine Warnung für den Markt. Darin hat er schnell Recht bekommen, denn heute steht Bitcoin also wieder ziemlich stark im Minus.
Allerdings können wir noch nicht von den echten heftigen Korrekturen sprechen, die wir von Bitcoin kennen. Ein Kurssturz von 20 bis 30 Prozent steht noch bevor. Die große Frage ist, ob dies in einem Markt, der von ETFs dominiert wird, noch möglich ist.
„Der Kryptomarkt zeigt Anzeichen einer Überhitzung. Die durchschnittliche 90-Tage-Rendite für die Top 20 (ohne Stablecoins) auf IntoTheBlock liegt bei 103 Prozent. Die am schlechtesten performende Münze in den Top 20 stieg ’nur‘ um 28 Prozent“, fährt der Analyst fort.
Zudem weist er auf die riesigen Mengen an Schulden hin, die über Aave v3 auf Ethereum ausgegeben wurden. Im Jahr 2024 handelt es sich bereits um eine Verdoppelung.
Etwa 700 Millionen Dollar an Wrapped Bitcoin (WBTC) flossen dieses Jahr in Richtung Aave. Es scheint, als sei das Spekulieren mit geliehenem Geld auch in der DeFi-Welt wieder im Kommen.
Nun bleibt zu hoffen, dass die Korrektur von kurzer Dauer ist und wir das bullische Momentum schnell wieder aufnehmen können. Das werden wir wahrscheinlich in den ersten Tagen der neuen Handelswoche herausfinden. Das ist schließlich der Moment, in dem die ETFs wieder loslegen dürfen.
Der CLARITY Act hat im Senat nicht die nötigen Stimmen erhalten. Am Kryptomarkt kommt es daraufhin zu massiven Verlusten. Das ist der aktuelle Stand.
Jüngere Bitcoin-Käufer liegen erstmals seit dem Hoch im Oktober wieder über einen so langen Zeitraum im Gewinn. Das gilt als Zeichen von Stärke, weil der Verkaufsdruck nachlässt.
Trump schuf die Bitcoin-Reserve per Dekret, das ein Nachfolger wieder aufheben könnte. Ein Gesetz soll das verhindern, verpflichtet den Staat aber nicht zu Käufen.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.